Inside-IT: War der Zuschlag für Schweizer eHealth-Infrastruktur korrekt?

Der Zuschlag für die Referenzumgebung des E-Patientendossiers wirft Fragen auf. Nicht nur die freihändige Vergabe.
 
Im Februar hat eHealth Suisse, Koordinationsorgan für E-Health von Bund und Kantonen, einen inklusive Optionen knapp vier Millionen Franken schweren Auftrag für die Referenzumgebung des Elektronischen Patientendossiers (EPD-Ru) vergeben. Den Zuschlag erhielt die belgische IHE Services Europe damals freihändig. Im offenen Verfahren sei kein Angebot eingegangen, lautet die Begründung auf der WTO-Ausschreibungsplattform Simap.

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Eingabe Anhörung eHealth-Strategie

Die IG eHealth empfiehlt nachdrücklich, die vorgeschlagene «Strategie eHealth Schweiz 2.0» zurückzustufen als Handlungsempfehlung für die Einführung des EPD. Derzeit fehlen nicht nur die eigentliche Strategie, sondern auch ein Massnahmenplan. Ein koordiniertes Vorgehen ist sinnvoll und notwendig. Die IG eHealth weist allerdings darauf hin, dass vor der Einführung und der Umsetzung der Kommunikationsmassnahmen vorgängig technische Anforderungen zu lösen sind. Die Ziele sind einerseits ambitioniert, andrerseits so genereller Natur, dass sie im Rahmen einer Fünf-Jahresplanung nicht erreicht werden können. Es ist auf konkrete Ziele und auf einen realistischen Zeitplan zu achten (z.B. Eröffnung und Führung von mindestens 500'000 EPD bis im Jahr 2022).

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EPD-Infobroschüre

eHealthSuisse hat eine Informationsbroschüre zum ePatientendossier für die Bevölkerung veröffentlicht.

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OTX-World: Kolumne zu eMedikation

Walter Stüdeli äussert sich im aktuellen OTX World Nr. 144 in seiner Kolumne "Komplementäres" zu Thema eMedikation (als Geschäftsführer des SVKH).

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Studie ZHAW: "Digital Health": Die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens

Das Patientendossier wird sich durchsetzen, die Umsätze mit Digital-Health-Produkten wachsen, so die ZHAW-Studie. Aber bei zwei Trends sind sich die Experten uneins.

Quelle: www.inside-it.ch

Link zur Studie der ZHAW

 

Bildlegende: Post und Swisscom: Die Marktaufteilung im E-Patientendossier-Markt (Grafik: ZHAW)

Sonderbeilage Healthy Ageing Forum Schweiz

Max Winiger (Next AG für Kommunikation, Mitglied IG eHealth) und Walter Stüdeli (IG eHealth) äussern sich in der Sonderbeilage Healthy Ageing Forum Schweiz zum Empowerment und Qualitätsverbesserungen mit digitalen Instrumenten.

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Stellungnahme IG eHealth: Austauschformate eMedikation

Die IG eHealth begrüsst den Vorschlag der eMedikations-Austauschformate im Grundsatz, weist aber auf mehrere kritische Punkte bei der Umsetzung hin. Generell zu verhindern sind schweizspezifische Lösungen, welche Änderungen aufwändig und schwerfällig machen.

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Stellungnahme IG eHealth: Heilmittelverordnungspaket IV

Die IG eHealth will sicherstellen, dass die Gesundheitsgesetze und Verordnungen eHealth-tauglich ausgestaltet werden. Die Sicherheit muss im Zentrum stehen, gleichzeitig dürfen die Hürden nicht so hoch gesetzt werden, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen verzögert oder verhindert wird.

Im Rahmen der Revision des Verordnungsrechts im Nachgang zur Revision des Heilmittelgesetzes (Heilmittelverordnungspaket IV) bezieht die IG eHealth Stellung zur Ausgestaltung der elektronischen Verordnung und zum elektronischen Zugang zu Fachwerbung.

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Herbstversammlung der IG eHealth

Am 27. September 2017 fand die gut besuchte Herbstversammlung der IG eHealth in den Räumlichkeiten des BAG statt. Wir nutzten die Möglichkeit, einen

Blick in den EPD-Projectathon 2017 zu werfen. Analog einem IHE-Connectathon

konnten dort alle interessierten Personen und Organisationen ihre IT-Systeme untereinander und gegen die EPD-Referenzumgebung testen. Wir bedanken uns bei Beni Hirt, CEO der Decomplix AG, für sein Referat mit dem Titel "Software as a Medical Device SaMD".

 

Stellungnahme IG eHealth: «Prävention in der Gesundheitsversorgung»

Im Rahmen des «Massnahmenplans zur Nationalen Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) 2017–2024», haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) im Massnahmenbereich 2 «Prävention in der Gesundheitsversorgung» gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das in eine Anhörung geschickt wurde.

Die IG eHealth hat die Beurteilungskriterien für die Projektförderung kritisch kommentiert (siehe Eingabe unten).

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Anhörung „Strategie eHealth Schweiz 2.0“

Zusatzinfo für Mitglieder der IG eHealth:  Der Vorstand wird eine konsolidierte Stellungnahme ausarbeiten. Die Mitglieder werden gebeten, der Geschäftsstelle ihren Input bis am 17. Oktober 2017 zu senden. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, eine eigene Stellungnahme einzureichen.

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2015 ist die «Strategie eHealth Schweiz» ausgelaufen, die der Bundesrat 2007 verabschiedet hatte. Die nationale Koordination der Umsetzung wurde an eHealth Suisse übertragen. Ziel der Strategie war es, bis zum Jahr 2015 ein schweizweites elektronisches Patientendossier zu etablieren. Das elektronische Patientendossier ist auf guten Wegen, auch wenn die Einführung länger dauert

als erwartet.

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Stellungnahme der IG eHealth zum Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen

Die IG eHealth findet es unverständlich, dass mit dem Krebsregistergesetz und den Verordnungen unnötige Doppelspurigkeiten geschaffen werden. Die Leistungserbringer sind nun gefordert, zweiunterschiedliche Architekturen zu benutzen, um Daten einerseits in das Krebsregister einzuspeisen und andererseits Daten in ePatientendossiers einzustellen. Technisch wäre es einfach gewesen, eine gemeinsame, interoperable Struktur zu bauen. Fraglich ist, ob die Leistungserbringer bereit sein werden, die gleichen Daten mehrfach zu erfassen.

Die IG eHealth fordert das Departement des Innern EDI und das Bundesamt für Gesundheit BAG auf, bei zukünftigen Gesetzesentwürfen Mehrspurigkeiten zu verhindern und frühzeitig in den Prozess der Erarbeitung einbezogen zu werden.

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SRF Ratgeber: Elektronische Patientendossiers – das müssen Sie wissen

Zehn Jahre lang haben Politikerinnen und Politiker darüber gestritten – seit April ist nun ein Gesetz in Kraft: Dieses Gesetz verpflichtet die Spitäler und Pflegeheime, ein sogenanntes Patientendossier zu schaffen. Was passiert da mit meiner Krankheitsgeschichte?

Link

Tarmed-Eingabe der IG eHealth

Die IG eHealth hat als Vertreterin der Healthcare-Industrie zur Festlegung und Anpassungvon Tarifstrukturen in der Krankenversicherung Stellung bezogen.

Unser Kurzfazit: Für Aufwände wie das Eröffnen und Führen eines ePatientendossiers, die entweder

vorgegeben oder gesundheitspolitisch erwünscht sind, oder Konsultationen die aus der Anwendung des Patientendossiers über Distanz (telemedizinische Leistungen) erbracht werden, sind Tarifpositionen zu schaffen.

Mehr Informationen und konkrete Vorschläge finden Sie im Anhang.

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Vorstosspaket SP zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die SP hat in der Sommer-Session mehrere Vorstösse zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

eingereicht, darunter ein Postulat von Edith Graf-Litscher (Potential und Nachhaltigkeit für die Digitalisierung im Gesundheitswesen).

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Stellungnahme der IG eHealth zum Vorentwurf des E-ID-Gesetzes

Die IG eHealth hat die beiliegende Stellungnahme zum Vorentwurf des E-ID-Gesetzes eingereicht.

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Health-Apps: Die grosse Mehrheit der Nutzer bricht rasch ab

Gesundheits-Apps verlieren nach wenigen Wochen zwei Drittel ihrer Nutzer. Dies zeigt eine aktuelle Online-Befragung. Daraus geht auch hervor: Drei Viertel der User besprechen die App-Empfehlungen mit ihrem Arzt.

Link zum Originalartikel im Mediniside vom 8. Mai 2017

 

Finanzhilfen EPDG: Gesuche können gestellt werden

Der Bund kann die Einführung des elektronischen Patientendossiers mit Finanzhilfen für den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften unterstützen. Die Finanzhilfen werden nur gewährt, wenn sich die Kantone oder Dritte in mindestens gleicher Höhe beteiligen. Der Bund kann Finanzhilfen im Rahmen der bewilligten Kredite bis maximal 30 Millionen Franken gewähren.

Link zur Website und zum Gesuchsformular (unter unter Dokumente)

Eingabe Vernehmlassung Datenschutzgesetz

Die IG eHealth hat die untenstehende Eingabe zur Vernehmlassung des Datenschutzgesetzes eingereicht.

Die zentralen Punkte sind:

  • Die Revsion des DSG hat zum Zweck, sich an die EU-Verordnung EU 2016/679 anzunähern, was im Grundsatz sinnvoll ist. Die Vorgaben sollten möglichst schlank gehalten werden, damit kein unnötiger Mehraufwand entsteht.
  • Das DSG ist für das Gesundheitswesen sehr wichtig, der Gesetzesentwurf sollte auf die spezifischen Gegebenheiten adaptiert werden.
  • Zu definieren ist, wie Spezialgesetzen wie dem Humanforschungsgesetz und dem ePatientendossier-Gesetz bezüglich des Datenschutzes umgegangen werden soll. Die IG eHealth schlägt vor, dass die lex specialis den Vorrang erhalten und im DSG explizit genannt werden.

 

 

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SRF: Region Baden / Diabetiker testen das elektronische Patientendossier

Im Gesundheitswesen herrscht oft noch Zettelwirtschaft. Was der Hausarzt weiss, weiss der Spezialist nicht und umgekehrt. Ein elektronisches Patientendossier soll Abhilfe schaffen. Doch funktioniert es wirklich? In der Region Baden sind nun Diabetiker (freiwillige) Versuchskaninchen.

Link zum Beitrag auf SRF

Neue Vorstandsmitglieder

Die Mitgliederversammlung hat alle  Anträge des  Vorstands genehmigt. Urs Stromer und der bisherige Vorstand wurden einstimmig wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Matthias Sonnenschein (HCI Solutions) und Stefan Steiner (Logicare AG).  Matthias Sonnenschein ersetzt Ulrich Schaefer, der auf eine Wiederwahl verzichtet hat.  Wir bedanken uns bei Ulrich Schaefer für den grossen Einsatz im Bereich eHealth und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern.

Bundesrat setzt ePatientendossiergesetz in Kraft

Bern, 22.03.2017 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. März 2017 die

Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier

verabschiedet. Gesetz und Umsetzungsbestimmungen treten am 15. April 2017 in

Kraft. Spitäler haben ab dann drei Jahre Zeit, um das elektronische

Patientendossier einzuführen. Die ersten Patientinnen und Patienten sollten in

der zweiten Hälfte 2018 ein elektronisches Patientendossier eröffnen können.

Quelle:  EDI

Link zum Gesetz und zu den Verordnungen

eHealthBarometer 2017

Seit 2009 wird im Rahmen der InfoSocietyDays das eHealth Barometer erstellt. Dabei wird dem aktuellen Stand und der Entwicklung von eHealth in der Schweiz auf den Grund gegangen. Ein Schwerpunkt der Studie betrifft das elektronische Patientendossier, das aktuell in den Kantonen kurz vor der Einführung steht. Fortschritt kennt dabei immer nachfrage- und angebotsseitige Treiber. Mit der Befragung von Ärzteschaft, Apotheken, Alters- und Pflegeheimen, NPO-Spitex Organisationen, IT-Fachleuten, den Behörden und den Stimmberechtigten zeichnet das eHealth Barometer ein umfassendes Bild aller relevanter Akteure.

 

Download

Bevölkerung Schlussbericht
Gesundheitsfachpersonen Schlussbericht

SAMW: eHealth: Wohin führt uns die Digitalisierung des Gesundheitssystems?

Die SAMW will sich vermehrt mit den Auswirkungen der

Digitalisierung auf die Gesundheitsversorgung auseinandersetzen. Sie hat deshalb Prof. Antoine Geissbuhler, Leiter «Service de cybersanté et télémédecine» am Universitätsspital Genf, eingeladen, den Schwerpunkt im aktuellen Bulletin zu verfassen. Er ist überzeugt: Die Medizin wird stärker partizipativ, personalisiert, prädiktiv und präventiv.

Nicht nur mit der Einführung des elektronischen

Patientendossiers geschieht derzeit ein grosser Schritt in Richtung Digitalisierung des Gesundheitssystems; die laufenden Veränderungen sind vielfältig. Gastautor Antoine Geissbuhler greift Themen auf wie Telemedizin, Robotik und künstliche Intelligenz. Dabei beleuchtet er die Auswirkungen solcher Trends und Technologien auf die Gesundheitsversorgung und fragt auch nach den Veränderungen und Chancen für die Berufsleute.

Link zum Bulletin

EPDG kurz vor Verabschiedung

Der Bundesrat wird per 22. oder 29 März 2017 das Ausführungsrecht zum ePatientendossier-Gesetz verabschieden. Gesetz und Verordnungen sollen per 15. April 2017 in Kraft gesetzt werden. Damit beginnt die Frist zu laufen für Spitäler (3 Jahre) und für Geburtshäuser und Pflegeheime (5 Jahre).

 

Das Gesetz, die Verordnungen und Erläuterungen werden am Tag des Bundesratsentscheids publiziert.

 

Eine Korrekturrunde der Departementsverordnung ist per Ende 2017 vorgesehen. Fachliche Fehler in einer Bundesratsverordnung können dem Departement gemeldet werden.

Bericht Basler Zeitung: Kantone schaffen Trägerverein für EHealth

Basel. Elektronische Patientendossiers und Kommunikation sind die Zukunft im Gesundheitswesen. Das finden Nordwestschweizer Kantone und diverse Spitäler. Sie haben zusammen einen Trägerverein für die soge­nannte ­EHealth gegründet, wie beide Basel gestern mitteilten.

Träger sind die Kantone Basel-Stadt, Baselland und Solothurn sowie das Uni­spital Basel, das Claraspital, das Kantonsspital Baselland, die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, das Felix Platter Spital und die Solothurner Spitäler AG.

Der Zweck des Vereins besteht in der Weiterentwicklung, Verbreitung und Finanzierung von EHealth im Raum Nordwestschweiz. Der Verein möchte insbesondere für eine einheitliche elek­tronische Kommunikation sorgen und die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben koordinieren. Schwerpunkt wird die Einführung elektronischer Patientendossiers im Frühling sein.

Autor: jho, Basler Zeitung vom 7. Januar 2017

eHealth Nordwestschweiz gründet einen Trägerverein

Am 5. Januar 2017 wurde in Basel der eHealth-Trägerverein NWCH gegründet. Der eHealth-Trägervereins NWCH trägt die Verantwortung für die Einführung und Weiterentwicklung von eHealth in der Region Nordwestschweiz und wird die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen der Region vorantreiben. Insbesondere unterstützt und ermöglicht er den Aufbau und den Betrieb einer Stammgemeinschaft für die Region gemäss Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG) und den Empfehlungen von eHealth Suisse. Das bestehende eHealth-Umsetzungsprojekt vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt wird in den Trägerverein überführt und dort weiter vorangetrieben. Mit der Gründung soll nun die Verantwortung für eHealth zu den Leistungserbringern übergehen. Die involvierten Kantone begleiten den Verein und die Einführung des ePD eng als Mitglieder des Trägervereins.

Link zur Medienmitteilung und zur  Mitgliederliste

Vernehmlassung Totalrevision Datenschutzgesetz

Der Bundesrat hat am 21. Dezember 2016 die Vernehmlassung zur Totalrevision des Datenschutzgesetzes gestartet. Betroffen sind folgende Gesetze:

  • Bundesgesetz über die Totalrevision des Datenschutzgesetzes und die Änderung weiterer Erlasse zum Datenschutz (Vorentwurf)
  • Bundesbeschluss über die Genehmigung und die Umsetzung des Notenaustausches zwischen der Schweiz und der Europäischen Union betreffend die Übernahme der Richtlinie (EU) 2016/680 zum Schutz von Personendaten im Bereich der Strafverfolgung und der Rechtshilfe in Strafsachen
  • Entwurf zur Revision des Übereinkommens SEV 108 zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten

Mitglieder der IG eHealth werden gebeten, der Geschäftsstelle bis am 28. Februar 2017 einen Entwurf einer Stellungnahme einzureichen. Der Vorstand wird voraussichtlich eine konsolidierte Stellungnahme ausarbeiten. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, eine eigene Eingabe einzureichen.

Die Vernehmlassungsfrist dauert bis am 4. April 2017.

Link zu den Unterlagen (Vorentwurf für das Bundesgesetz über die Totalrevision des Datenschutzgesetzes und die Änderung weiterer Erlasse zum Datenschutz)

Frohe Festtage

Die Geschäftsstelle ist vom 23. Dezember 2016 bis zum 8. Januar 2017 geschlossen. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2017.

Anhörungeingabe Bericht mHealth

Die IG eHealth hat am 30. November die untenstehende Anhörung zum Bericht des Berichtes

„Mobile Health (mHealth) - Empfehlungen I“ von eHealthSuisse eingereicht. Kurzfazit: Die vorgeschlagenen Massnahmen werden unterstützt, der Bericht ist allerdings sehr allgemein gehalten, so dass die Zustimmung fast automatisch erfolgt.

Konkrete Massnahmen in den Bereichen Motivation, Befähigung und Bildung der Patientinnen und Patienten und der Gesundheitsfachpersonen fehlen im Vorschlag weitgehend. Der Bericht ist aus Sicht der IG eHealth diesbezüglich zu konkretisieren. Auch bei den Tarifenwären zusätzliche Ideen und Vorschläge wünschenswert.

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Gerichtsentscheid zur Finanzierung des ePatientendossiers im Kanton Zürich

Kantonsräte verlieren Streit mit der Regierung

Die Finanzierung des ePatientendossiers im Kanton Zürich ist nun gemäss einem Online-Bericht

der NZZ geregelt. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass die Kantonsräte zur eingereichten Beschwerde nicht legitimiert seien. Das Urteil wird nicht weitergezogen. Damit wird indirekt der Entscheid des Regierungsrates gestützt, der die Trägerschaft mit höchstens 3,75 Mio Franken subventioniert.

Link zum Bericht  in der NZZ online

Projectathon 2017

Bevor die ersten Gemeinschaften gemäss dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) zertifiziert werden, sollen die technischen Elemente der Zertifizierung im Herbst 2017 an einem sogenannten EPD-Projectathon getestet werden können (analog zu den Connectathons). Der Anlass wird von „eHealth Suisse" in Zusammenarbeit mit dem BAG und dem Verein IHE Suisse organisiert.

Datum: September 2017, zwei bis drei Tage beim BAG in Bern-Liebefeld

IHE Suisse schlägt Interessenten vor, zur Vorbereitung den Connectathon vom 3. bis 7 April 2017

in Venedig zu besuchen.

E-Patientendossier: Die Tops und Flops in Europa

Wo steht Europa bei der Umsetzung des elektronischen Patientendossier (EPD)? Diese Frage beantwortet neu die European Score Card. Die Schweiz liegt im Vergleich im Mittelfeld. Die Spitzenplätze belegen Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und die Slowakei. Am schlechtesten sieht es in Ländern wie Frankreich, Irland oder Italien aus.

Quelle: Medinside

 

Strategie eHealth 2.0 geplant

Der Bundesrat hat im Rahmen der Strategie Digitale Schweiz vom April 2016 den Auftrag erteilt, die bestehende eHealth-Strategie zu überarbeiten. Der GDK-Vorstand hat das Vorgehen unterstützt. Angedacht sind zwei Handlungsfelder:

  1. 1. Digitale Prozessunterstützung (EPD, mHealth, AAL)
  2. 2.Koordinierte Digitalisierung (bessere Koordination von digitalen Prozessen, z.B. Weiterbehandlung, Abrechnung, Qualitätssicherung, Forschung, Meldewesen, Register)

Derzeit ist offen, wie die Strategie erarbeitet wird. Die IG eHealth hat bei eHealthSuisse den Wunsch deponiert, dass die Stakeholder frühzeitig eingebunden werden. Die IG eHealth hat empfohlen, externe Berater zur Strategieentwicklung beizuziehen.

eHealthSuisse: Umsetzungshilfen statt Empfehlungen

Die bisherigen rechtlich unverbindlichen «Empfehlungen» von eHealthSuisse werden

mit der Einführung des ePatientendossier-Gesetz abgelöst von rechtlich noch

unverbindlicheren «Umsetzungshilfen». Diese Implementierungsleitfäden geben

Hinweise, wie eine Aufgabe angegangen werden kann. Akteure können selber

entscheiden, ob sie sich an die Vorschläge halten wollen.

 

Bisher liegen zwei Umsetzungshilfen vor:

Einführung Patientendossier: Rechtliche Anpassungen in den Kantonen

Einführung Patientendossier: Anbinden von Primärsystemen

Personeller Wechsel

Antoinette Feh verlässt per 30. September 2016 Köhler, Stüdeli & Partner GmbH und gibt damit auch die Co-Geschäftsführung bei der IG eHealth ab. Die Aufgaben von Antoinette Feh werden von Walter Stüdeli übernommen. Er wird wieder Mitglied im Projektleitungsgremium eHealthSuisse von Bund und Kantonen.

Anhörung zu ersten Empfehlungen mHealth

In einer Arbeitsgruppe von „eHealth Suisse" wurden Empfehlungen für den Bereich „mHealth" erarbeitet. Das Dokument enthält Handlungsempfehlungen im Bereich „Mobile Health", wobei vor allem die Transparenz der auf dem Markt angebotenen Anwendungen verbessert werden soll. Zudem thematisiert das Papier die Nutzung von mobil erfassten Daten im Rahmen des ePatientendossiers.

 

Der Bericht wird in einer Online-Anhörung zwischen dem 15. September und 11. Dezember 2016 vernehmlasst. Der Link für die Teilnahme an der Anhörung kann bei „eHealth Suisse" unter der Mailadresse info@e-health-suisse.ch bestellt werden (unter Angabe des Namens und der Organisation).

IFAS Fachmesse für den Gesundheitsmarkt

Interessierte können sich auch dieses Jahr an der IFAS über die aktuellsten Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen informieren. 

Die Messe findet statt vom 25. - 28. Oktober 2016 in der Messe Zürich. Besucher sind von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr willkommen.

Die IG eHealth ist Patronatsgeber des IFAS Forums. Das Programm des Forums finden Sie hier.

Die Herbstversammlung der IG eHealth findet am Donnerstag Nachmittag 27. Oktober 2016 im Rahmen des IFAS Forums nach der Veranstaltung "Gesundheitsregionen - praktische Beispiele" statt.

Anhörungsantwort IG eHealth EPDV

Die IG eHealth begrüsst den Verordnungsentwurf im Grundsatz. Sie ist sich bewusst, dass die Thematik äusserst komplex und schwierig ist. Eine Balance zwischen technischer Sicherheit und Praktikabilität und Anwenderfreundlichkeit zu finden, ist ein Spagat, der allerdings nur teilweise gelungen ist. Die IG eHealth ist der Meinung, dass die Regelungstiefe zu hoch ist, worunter die Umsetzung in der Praxis leiden dürfte.

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NZZ: Beschwerde eingereicht / Finanzierung der Patientendossiers sorgt für Ärger

Sie sollen die von Hand geführten Krankenakten ablösen: die elektronischen Patientendossiers (EPD). Deren Einführung ist bereits beschlossene Sache. Doch die Finanzierung eines Systems für die EPD sorgt für Ärger.

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Kanton Wallis bevorzugt Westschweizer Lösung

Das Gesundheitsdepartement des Kantons Wallis hat am 10. Juni 2016 in Übereinstimmung mit dem kantonalen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten die Weiterentwicklung des elektronischen Patientendossiers (Infomed) vertagt.
Angesichts der weitreichenden Anforderungen die im Ausführungsrecht zum EPDG ausformuliert sind, wartet der Kanton Wallis mit dem Zugang der Patienten zur Plattform Infomed zu. Er prüft gemeinsam mit anderen Kantonen die Möglichkeit, eine Westschweizer Betriebsgemeinschaft für das elektronische Patientendossier zu schaffen.

Quelle: Kanton Wallis

Anhörungsantwort Prämienbeitragserhöhung für allgemeine Krankheitsverhütung

Die IG eHealth bezieht Position und fordert, dass in der Verordnungsänderung die prozentuale Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel so angepasst wird, dass die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung im Umgang mit dem elektronischen Patientendossier gefördert werden kann. Das elektronische Patientendossier kann seinen ganzen Nutzen nur dann entfalten, wenn es von möglichst vielen Akteuren aktiv genutzt und gepflegt wird.

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Tages-Anzeiger Forum Health 2.016

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Regierungsrat des Kantons ZH unterstützt die Einführung des elektronischen Patietendossiers

Vor einer Woche hat es der Zürcher Kantonsrat abgelehnt, die Einführung des elektronischen Patientendossiers mit Lotteriegeldern zu unterstützen. Jetzt gewährt der Regierungsrat des Kantons Zürich der Trägerschaft in eigener Kompetenz einen Beitrag aus der Staatskasse.

Der Regierungsrat sei vom Nutzen des elektronischen Patientendossiers für die Bevölkerung überzeugt. Deshalb habe er der Trägerschaft eine Staatsbeitrag in der Höhe von 3.75 Mio. Franken für die nötige Anschubfinanzierung zugesichert, teilte der Regierungsrat am 1. Juni 2016 mit. (Quelle: Kanton Zürich)

Zürcher Kantonsrat lehnt Finanzierung des elektronischen Patientendossier durch Lotteriefondsgelder ab

Mit 121 zu 45 Stimmen lehnte das Zürcher Kantonsparlament den Antrag von Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) ab, den Aufbau des elektronischen Patientendossiers mit 4.75 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen. Die Mehrheit der Parlamentarier fand, dass Lotteriegelder nicht dafür bestimmt seien, das Gesundheitswesen weiterzuentwickeln. (Quelle: Landbote)

Strategie Gesundheit2020: zehn Prioritäten für 2016

Für das Jahr 2016 hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) in Abstimmung mit den Jahreszielen des Bundesrates zehn Prioritäten definiert. Darunter fallen z.B. der Entscheid zur Inkraftsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier und der damit zusammenhängenden Ausführungsbestimmungen auf Anfang 2017 oder die Verabschiedung der "Nationalen Strategie zur Prävention von nicht übertragbaren Krankheiten (NCD)". 

Die nachhaltige Finanzierung bezeichnet das EDI weiterhin als ein zentrales Anliegen der Strategie Gesundheit2020. 

 

Im Jahr 2015 konnten acht von zehn Prioritäten planmässig erfüllt werden. Der Bericht zur Langzeitpflege wird dem Bundesrat in den nächsten Wochen vorgelegt. Hingegen wurde der Bericht zu den beabsichtigten Massnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit zurückgestellt, um die Massnahmen mit der NCD-Strategie zu koordinieren.

 

Die Liste der zehn Prioritäten ist hier zu finden.

Verbandsanlass zum Ausführungsrecht EPDG

Die Anhörung zum Ausführungsrecht des elektronischen Patientendossiergesetzes (EPDG) läuft seit dem 22. März 2016. Die IG eHealth hat das Ausführungsrecht umfassend analysiert. Aus der Sicht der IG eHealth enthält das Ausführungsrecht Schwachpunkte, die korrigiert werden müssen. Auch aus technischer Sicht sind noch viele Fragen offen. Die IG eHealth führt deshalb einen Verbandsanlass durch, um offene Fragen gemeinsam mit anderen Verbänden zu klären.

 

Gerne laden wir interessierte Verbände und Mitglieder der IG eHealth zu unserer Veranstaltung ein.

 

Datum:   Montag, 23. Mai 2016

Ort:         Vatter Business Center, Bärenplatz 2, 3011 Bern

Zeit:        09.15 Uhr bis 11.00 Uhr

Raum:    Klaus Schädelin

 

Die Geschäftsstelle der IG eHealth (antoinette.feh@ig-ehealth) nimmt Ihre Anmeldung gerne entgegen. 

10. EDI-Podium in Luzern

Am 24. Juni 2016 führt MediData zum 10. Mal EDI-Podium  in Luzern durch. Thema des Podiums ist: "eHealth: Hightech, Digitalisierung und die Realität!"

 

Die Veranstaltung findet im Kantonsratssaal im Regierungsgebäude des Kantons Luzern an der Bahnhofstrasse 15 in Luzern statt.

 

Hier können Sie sich anmelden sowie einen Blick ins Programm werfen. 

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Finanzkommission des Kantons Zürich lehnt Finanzierung des elektronischen Patientendossiers über Lotteriefondsgelder ab

Die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrates lehnt die Anschubfinanzierung des elektronischen Patientendossiers mit Geld aus dem Lotteriefonds ab. Sie beantragt, nicht auf die Vorlage einzutreten. Die Kommissionsmehrheit ist der Auffassung, dass das Kriterium der Gemeinnützigkeit nicht gegeben ist. Damit wäre der Beitrag aus dem Lotteriefonds nicht reglementskonform.

Eine Kommissionsminderheit aus Mitgliedern der FDP und CVP unterstützt jedoch den Antrag des Regierungsrates. (Quelle: Limmattaler Zeitung)

 

Die IG eHealth setzt sich in der von eHealth Suisse geführten Arbeitsgruppe "Geschäftsmodelle für Stammgemeinschaften und Gemeinschaften" ein, um die Finanzierung des langfristigen Betriebs einer Stammgemeinschaft oder Gemeinschaft sicherzustellen. 

Anhörung zum Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am 22. März 2016 die Anhörung des Ausführungsrechts zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) eröffnet. Die Anhörung dauert bis am 29. Juni 2016.

 

Die Unterlagen zur Anhörung sind hier zu finden.

EPFL Alumni Seed Night 2016

Die EPFL Alumni-Gesellschaft freut sich, vielversprechende Start-Up-Unternehmer mit Investoren und Wissenschaftlern an der EPFL Alumni Seed Night 2016 zusammen zu bringen. 

 

Hier finden Sie detailliertere Informationen sowie den Link zur Anmeldung.

Mitgliederversammlung setzt auf finanzielle Stabilität

Auf Empfehlung des Vorstandes beschloss die Mitgliederversammlung der IG eHealth am 22. März 2016 mit grosser Mehrheit die Mitgliederbeiträge so zu erhöhen, dass die IG eHealth über mehrere Jahre stabil finanziert werden kann. Dies vor dem Hintergrund, dass die Arbeit der IG eHealth in den kommenden Jahren zunehmen wird. Die Neuordnung der Mitgliederkategorien sowie die neuen Mitgliederbeiträge können den aktualisierten Statuten entnommen werden.

Informationsveranstaltung zum Ausführungsrecht zum EPDG

Das Parlament hat das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) am 19. Juni 2015 verabschiedet. Es soll gemäss aktueller Planung  im 1. Quartal 2017 in Kraft treten.

 

Das Eidg. Departement des Innern (EDI) plant, die Anhörung zum Ausführungsrecht des EPDG noch im März zu eröffnen.

 

Das Bundesamt für Gesundheit lädt die Akteure zu einer Informationsveranstaltung über die Struktur und den Inhalt des Ausführungsrechts zum EPDG ein. Im Rahmen von Workshops wird man die Gelegenheit haben, Fragen zum den Bestimmungen im Ausführungsrecht zu stellen.

 

Die Informationsveranstaltung findet am:

Mittwoch, 27. April 2016 im Hotel Kreuz in Bern von 9.00 bis 16.00 Uhr statt.

 

Bitte richten Sie Ihre Anmeldung an:  ehealth@bag.admin.ch bis am Montag, den 25. April 2016.

Erwähnen Sie in Ihrer Anmeldung, welchen Workshop Sie am Nachmittag besuchen möchten.

Aus Kapazitätsgründen können pro Organisation nicht mehr als zwei Personen angemeldet werden.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie nachfolgend:

 

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White Paper "Big Data im Gesundheitswesen"

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Daten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, für die Life-Sciences-Industrie und für den einzelnen Menschen sowohl Chancen als auch Risiken. Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) bearbeiteten das Thema «Big Data» gemeinsam unter dem Aspekt «Gesundheitswesen im Wandel». 

 

Als ein Ergebnis dieser interdisziplinären Zusammenarbeit ist das «White Paper» zum Thema «Big Data im Gesundheitswesen» entstanden. Es steht zum Download bereit.

 

Die Akademien verfolgen das Thema weiterhin, z.B. im Rahmen eines Workshops, den die SAMW Anfang März für Fachpersonen und politische Entscheidungsträger organisiert. Dabei werden die Erkenntnisse aus dem «White Paper» anhand konkreter Beispiele vertieft diskutiert.

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Forum Managed Care: Nationales Symposium Integrierte Versorgung 2016

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Programm Swiss eHealth Forum 2016 Programm Swiss eHealth Forum 2016

Das Programm für das Swiss eHealth Forum vom 10. und 11. März 2016 zum Thema "Elektronisches Patientendossier: Was nun?" steht und kann dem Flyer entnommen werden.

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Lotteriefondsgelder für das elektronische Patientendossier im Kanton Zürich

"Bis 2017 will man im Kanton Zürich das elektronische Patientendossier einführen. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat beantragt, einen Beitrag aus dem Lotteriefonds als Anschubfinanzierung für das Projekt zu bewilligen. Dabei handelt es sich um einen Betrag von insgesamt 4.75 Mio. Franken. Steht die elektronische Plattform einmal, soll sie selbsttragend sein." (Quelle: NZZ )

Anhöhrungsantwort Aufbau medizinische Register

ANQ, FMH, H+, der Verband Universitäre Medizin und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) wollen die Qualität von Registern fördern, diese breit abstützen und deren Nutzen steigern. Deshalb haben sie gemeinsam Empfehlungen zur Erstellung von medizinischen Registern erarbeitet. Die IG eHealth hat an der Vernehmlassung teilgenommen. In der Anhöhrungsantwort wird die Position der IG eHealth erläutert.

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Frohes neues Jahr

Die Geschäftsstelle der IG eHealth wünscht einen guten Start ins Jahr 2016. Auch in diesem Jahr engagieren wir uns aktiv in eHealth-relevanten Bereichen. Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit im 1. Quartal 2016 stellt die Teilnahme an der Vernehmlassung des Ausführungsrechts zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) dar. 

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und auf ein erfolgreiches Jahr 2016.

Frohe Festtage

Die Geschäftsstelle bleibt zwischen dem 19. Dezember 2015 und dem 3. Januar 2016 geschlossen. Wir wünschen schöne und erholsame Festtage und einen guten Start ins 2016. Ab Montag, 4. Januar 2016 sind wir gerne wieder für sie da und freuen uns auf eine rege und gute Zusammenarbeit.

Der Kanton Bern lanciert das Projekt "BeHealth"

Start des Projektes "BeHealth" - Kanton Bern unterstützt digitale Kommunikation im Gesundheitswesen
Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) lanciert das Projekt "BeHealth". Damit verstärkt der Kanton sein Engagement, um eHealth schrittweise zu etablieren. Zudem leistet der Kanton dadurch einen zentralen Beitrag zur integrierten Versorgung. eHealth soll der Bevölkerung den Zugang zu einer nahtlosen Gesundheitsversorgung und damit zu einem effizienten und sicheren Gesundheitswesen ermöglichen.

Auch Deutschland hat jetzt ein "eHealth-Gesetz"

Am 3. Dezember 2015 hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (eHealth-Gesetz)“ beraten und verabschiedet. Das Gesetz, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll Anfang 2016 in Kraft treten.

Informationsanlass von eHealth Suisse zu SNOMED CT

eHealth Suisse lädt am 21. Januar 2016 von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten zu einem Informationsanlass zum Thema "SNOMED CT - Aktuelle Nutzung und Potential" ein.

Veranstaltungsort ist das Insel Spital Bern, Operationstrakt Ost F, Hörsaal 2 Chirurgie. 

 

An der Teilnahme Interessierte melden sich bis 24 Stunden vor dem Anlass per Email (info@e-health-suisse.ch) unter Angabe von Name, Vorname, Organisation und Email-Adresse zur Veranstaltung an.

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Die Berner Spitäler werden digital

Die Berner Insel-Gruppe hat den Aufbau einer eHealth-Plattform beschlossen. Den Zuschlag für das Vorhaben erhielt die Swisscom Health AG. Weitere Information sind hier abrufbar.

Bessere Behandlungsqualität dank digitaler Unterstützung?

Die IG eHealth beteiligte sich an der Kampagne "eHealth" des Tages-Anzeigers vom 27. November 2015. Hier geht es zum Beitrag der IG eHealth. Weitere Beiträge zu den Themen eMediplan oder die Zukunft des schweizerischen Gesundheitswesens gibt es hier.

Anhörungsantwort IG eHealth "Austauschformat Laborbefunde für Qualitätskontrolle"

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Anhörungsantwort der IG eHealth
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Vernehmlassung "Empfehlungen zum Aufbau von medizinischen Registern"

AQN, FMH, H+, der Verband Universitäre Medizin und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) wollen die Qualität von Registern fördern, diese breit abstützen und deren Nutzen steigern. Deshalb haben sie gemeinsam Empfehlungen zur Erstellung von medizinischen Registern erarbeitet.

 

Die Empfehlungen können im Rahmen einer breiten Vernehmlassung beurteilt werden. Die IG eHealth beteiligt sich an dieser Vernehmlassung. Die Mitglieder können ihre Stellungnahme bis zum 1. Dezember 2015 bei der Geschäftsstelle einreichen (antoinette.feh@ig-ehealth.ch). Der Vernehmlassungsentwurf ist online bei der SAMW abrufbar.

Ausserordentliche Mitgliederversammlung: Vorstandswahlen

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der IG eHealth vom 3. November 2015 wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre in Amt und Funktion bestätigt. Zudem wählte die Mitgliederversammlung Dr. med. Christian Peier als Vertreter der Mitgliederkategorie 1e neu in den Vorstand. Der Vorstand bedankt sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Wahlen 2015 - Welche ICT-Politiker haben es nach Bern geschafft?

Wer hat es aus der ICT-Branche nach Bern geschafft, wer wurde nicht wieder gewählt, wer kämpfte vergebens um einen Sitz? Nachzulesen auf Computerworld.ch.

Ausserordentliche Mitgliederversammlung (Herbstversammlung)

Die IG eHealth lädt Ihre Mitglieder am Dienstag, 3. November 2015 zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung bei der HINT AG in Lenzburg ein: 


Datum: Dienstag, 3. November 2015

Zeit: 17.15 Uhr bis 19.15 Uhr mit anschliessendem Apéro

Ort: HINT AG, Niederlenzer Kirchweg 4, 5600 Lenzburg (Anfahrtsplan)


Wir freuen uns auf drei spannende Inputreferate:

  1. Health monitoring solutions
    Wolfgang Wener, VP Regulatory & Quality, Biovotion AG
  2. Spectre - A revolutionary device
    Arthur Queval, CEO & Founder, Qloudlab SA
  3. Adrian Schmid, Leiter Geschäftsstelle eHealth Suisse


Die Mitglieder werden gebeten, sich über die Geschäftsstelle (antoinette.feh@ig-ehealth.ch) für die ausserordentliche Mitgliederversammlung anzumelden.

Aufwind für die elektronische Krankengeschichte?

Die Schweizerische Ärztezeitung veröffentlicht in der Ausgabe 43 die Resultate einer nationalen Studie zur Nutzung von elektronischen Krankengeschichten. Lediglich 35.2 Prozent der niedergelassenen Ärzte setzt eine eKG ein. Hauptnutzer sind 30 bis 49-jährige Deutschschweizer Ärzte, die in Gruppenpraxen arbeiten. Positiv ist: die Zahl der Ärzte nimmt langsam zu, die eKGs einsetzt (2007: 23.5 Prozent).

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Konsultation "Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten" (NCD-Strategie)

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Anhörungsantwort der IG eHealth
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Kanton Zürich entscheidet sich für die Swisscom Health AG als Partner bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers im Kanton Zürich rückt näher. Der Trägerverein hat als Partner für den Aufbau und den Betrieb einer Gemeinschaft für das elektronische Patientendossier Swisscom Health AG gewählt.

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Studie zur Nutzung elektronischer Gesundheitsdaten in Hausarztpraxen

Das Institut für Hauarztmedizin des Universitätsspitals Zürich publizierte eine neue Studie. Darin wird die Nutzung von elektronischen Gesundheitsdaten in Hausarztpraxen untersucht. Die Autoren stellen fest, dass die durchgehende elektronische Dokumentation von Arbeitsprozessen bei ambulant tätigen Leistungserbringern immer noch selten ist. Im Rahmen der Studie wurden 1200 Hausärzte angeschrieben, 685 (57.1 Prozent) haben an der Umfrage teilgenommen. Zwischen 11 und 46 Prozent der befragten Hausärzte gaben an, dass sie sich je nach anfallender Aufgabe innerhalb des Arbeitsablaufes auf elektronisch erfasste Daten (z.B. Labordaten, Berichte anderer Ärzte) stützen.


Die Autoren halten zusammenfassend fest, dass nur wenige Schweizer Hausärzte regelmässig auf elektronische Gesundheitsdaten zurückgreifen. Zu ändern sei dies nur, wenn sich zunehmend mehr Hausärzte am elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten beteiligen. Erst dann wird man sich in den Hausarztpraxen von Papier und Fax lösen. Um die kritische Masse an Hausärzten zu gewinnen, schlagen die Forscher finanzielle Anreize sowie die Entwicklung von schweizweiten Standards vor.


Quelle: http://www.ijmijournal.com/article/S1386-5056(15)30025-3/abstract

Tages-Anzeiger Forum "Health 2.015"

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Verabschiedung des EPDG im Parlament

Der Nationalrat (189:5) und der Ständerat (45:0) haben am 19. Juni 2015 das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in der Schlussabstimmung verabschiedet. Damit ist ein ganz grosser Meilenstein erreicht. Die IG eHealth hat massgeblich dazu beigetragen. Während der gesamten Phase des gesetzgeberischen Prozesses unterstützte die IG eHealth die Arbeiten in der Verwaltung, im Parlament und als Mitglied des Projektleitungsgremiums bei eHealthSuisse mit ihrem Expertenwissen. Auf Anregung der IG eHealth wird die Anschubfinanzierung durch den Bund nun auch dann gewährt, wenn sich Dritte und nicht nur der Kanton an der Finanzierung von Gemeinschaften beteiligen. Weiter forderte die IG eHealth erfolgreich, dass die Qualität der medizinischen Behandlung als Zweck des ePatientendossiers gestärkt und  im EPDG festgehalten wird. Im Übrigen geht auch die Regelung, dass Patientinnen und Patienten selbst erhobene Daten, wie beispielsweise Blutzuckerwerte im ePatientendossier speichern dürfen, auf die Initiative der IG eHealth zurück. Ebenso setzte sich die IG eHealth erfolgreich für eine national einheitliche Regelung bei der Ermächtigung von Gesundheitsfachpersonen in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen am ePatientendossier teilnehmen zu können, ein. Damit wird der kantonsübergreifende elektronische Datenaustausch gewährleistet. Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) und dem BAG funktionierte dabei hervorragend.


Wie geht es nun weiter? Die IG eHealth definiert derzeit den effektiven Rechtssetzungsbedarf in den Kantonen, der zur erfolgreichen Umsetzung des EPDG erforderlich ist. Zusätzlich steht die Ausarbeitung des Ausführungsrechts zum EPDG an, bei der die IG eHealth aktiv teilnehmen und sich für ihre Mitglieder engagieren wird.

EPDG – Differenzbereinigung während der Sommersession 2015

In der laufenden Sommersession behandeln die Räte die Differenzen beim Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier. Am 9. Juni 2015 folgte der Ständerat seiner Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) und hielt an der doppelten Freiwilligkeit gemäss Bundesratsentwurf fest. Auch hinsichtlich der Ermächtigung von Gesundheitsfachpersonen öffentlich-rechtlicher Einrichtungen zur Teilnahme am ePatientendossier schloss sich der Rat der Empfehlung der SGK-S und des Bundesrates an. Am 11. Juni 2015 ging das Geschäft zur weiteren Behandlung zurück in den Nationalrat. Bei beiden Differenzen lenkte der Nationalrat nicht ein, stellte aber einen Kompromissvorschlag bei der doppelten Freiwilligkeit zur Diskussion. Dieser sah vor, dass ausschliesslich Spitäler (nach 3 Jahren), Geburtshäuser und Pflegeheime (nach 5 Jahren) nach Inkrafttreten des EPDG verpflichtet werden, ein ePatientendossier anzubieten. Obwohl breit abgestützt, fand der Kompromissvorschlag keine Mehrheit. Der Ständerat griff den Kompromissvorschlag in der jüngsten Differenzbereinigung am 16. Juni 2015 wieder auf und nahm diesen klar an. Ausserdem sprach er sich bei der Ermächtigung im dritten Anlauf für eine national einheitliche Lösung aus.


Falls der Nationalrat dem Kompromissvorschlag des Ständerats noch innerhalb der Sommersession 2015 zustimmt, kommt es am Freitag, 19. Juni 2015 zur Schlussabstimmung über das EPDG.

EPDG – Kommission des Ständerates hält an der doppelten Freiwilligkeit fest

Die Kommission diskutierte die Differenzen beim Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (13.050). Ohne Gegenstimme hält die Kommission an der so genannten doppelten Freiwilligkeit fest. Das heisst, nur die stationären Einrichtungen wie Spitäler, Pflegeheime und Geburtshäuser sind verpflichtet, das elektronische Patientendossier einzuführen, wie dies der Bundesrat vorschlägt. Bei den übrigen Differenzen folgte sie weitgehend dem Nationalrat. Im Vordergrund stand die Überlegung, dass das Gesetz möglichst rasch eingeführt werden muss, damit es in der Schweiz einheitliche technische Standards gibt und die Rechts- und Investitionssicherheit in diesem Bereich gesichert ist. Damit wird einem pragmatischen Vorgehen der Vorzug gegeben und sollen keine unnötigen politischen Risiken wegen eines allfälligen Referendums eingegangen werden. Grundsätzlich ist sie aber der Auffassung, dass das elektronische Patientendossier von allen Leistungserbringern möglichst schnell eingeführt werden sollte. (Quelle: parlament.ch)

Rückblick Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung der IG eHealth  fand am 30. März 2015 bei der MediData AG in Root statt. Dabei wurden die Mitglieder über die Aktivitäten der IG eHealth im vergangenen Jahr informiert. Die IG eHealth konnte namentlich im ePatientendossier-Gesetz wichtige Spuren hinterlassen. Mit Martin Fuchs (Hint AG) wählte die Versammlung einstimmig einen ausgewiesenen eHealth-Fachmann neu in den Vorstand. Dem Vorstand und der Geschäftsstelle wurde Décharche erteilet.

Jürg Lindenmann (healtH-it GmbH) hat beschlossen, den Vorstand der IG eHealth per sofort zu verlassen. Wir danken ihm für seinen Einsatz für die IG eHealth.

Abgeschlossen wurde die Mitgliederversammlung durch Inputreferate von Nicolas Florin (CEO, GS1) und Prof. Dr. Andréa Belliger (IKF, Luzern)  zum Thema mHealth. Kurzfristig absagen musste der Vertreter der IPAG. Alle Referatsfolien stehen den Mitgliedern zur Verfügung.

"Gesundheit2020" - Zehn Prioritäten für 2015

Bundesrat Alain Berset hat den Bundesrat über die Fortschritte in der gesundheitspolitischen Agenda "Gesundheit2020" informiert. 2014 wurden die zwölf prioritären Projekte umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Für das Jahr 2015 hat das EDI zehn Prioritäten bestimmt. Unter anderem sollen ein Bericht zur Stärkung der Patientenrechte sowie Gesetzesvorlagen zu den Tabakprodukten und zur Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit vorgelegt werden.

Von besonderem Interesse für die IG eHealth sind dabei die Botschaft zur Teilrevision des KVG für eine bessere Steuerung des ambulanten Bereichs sowie die Botschaft zum Bundesgesetz zur Stärkung der Qualität und Wirtschaftlichkeit in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). 


Weitere Informationen sind unter https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=56667 zu finden.

EPDG - Abschluss der Debatte im NR

Der Nationalrat behandelte das ePatientendossiergesetz EPDG am 18. März 2015 als Zweitrat. Der Nationalrat ist diskussionslos auf die Vorlage eingetreten. Das EPDG ist durch alle Parteien hinweg unbestritten. Im Vordergrund der Debatte stand die Frage nach der doppelten Freiwilligkeit. Der Nationalrat folgte der vorberatenden Kommission und verpflichtet neu auch die ambulanten Leistungserbringer, das elektronische Patientendossier nach einer Übergangszeit von 10 Jahren einzuführen. Gemäss dem Nationalrat ist die Teilnahme am elektronischen Patientendossier somit nur noch für die Patientinnen und Patienten freiwillig. Die stationären Leistungserbringer sollen zudem neu anstatt nach 5 bereits nach 3 Jahren verpflichtet werden, das elektronische Patientendossier anzubieten. In der Schlussabstimmung votierte der Nationalrat mit 171 gegen 4 Stimmen für das EPDG. Das Geschäft geht für die Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.

Forum Managed Care: Nationales Symposium Integrierte Versorgung 2015

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obligatorische Patientendossiers?

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates ist in den wesentlichen Teilen der Vorlage von Bundesrat und Ständerat beim ePatientendossier-Gesetz gefolgt. Gemäss einer Medienmitteilung vom 20. Februar 2015 sollen neu alle Leistungserbringer, also auch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte, verpflichtet werden elektronische Patientendossiers zu führen.

Die IG eHealth begrüsst diesen Schritt im Grundsatz, ist sich aber des grossen Widerstandes aus Ärztekreisen bewusst. Die FMH hat bereits Bedenken angekündigt, allerdings mit etwas schwer nachvollziehbaren Begründungen. Erfreulich ist: die genannten Bedenken können auf Verordnungsebene auch mit einem Obligatorium problemlos gelöst werden. Die Kommission hat eine lange Übergangsfrist von zehn Jahren gewählt.

eDossiers schaffen die Voraussetzung, damit Leistungserbringer über Institutions- und Kantonsgrenzen hinweg zusammen arbeiten können. Die koordinierte Versorgung wiederum erhöht die Behandlungsqualität. Steht die Förderung der Behandlungsqualität im Fokus, dann ist ein Obligatorium für alle Leistungserbringer sinnvoll. Klar ist: das Verwenden von eDossiers soll für die Patientinnen und Patienten freiwillig bleiben. Die Ärzte können auch dann lege artis mit anderen Gesundheitsfachpersonen zusammenarbeiten, wenn die Patentinnen und Patienten auf eDossiers verzichten wollen.

OTX World zum Open Hearing EPDG

Das unabhängige Magazin für den Rx- und OTC-Markt der Schweiz, OTX World, publiziert in seiner neuesten Ausgabe von Februar 2015 einen Bericht zum Open Hearing der "Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit" zum Thema EPDG. Die Veranstaltung fand Anfang Dezember in Bern statt und wurde von zahlreichen Exponenten aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens besucht.

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Zürich Affinity Domain: öffentliche Ausschreibung

Der Verein „Trägerschaft ZAD" hat eine Ausschreibung für die Entwicklung und den Betrieb einer technischen Plattform gestartet.  Gesucht wird ein geeignetes Unternehmen, an das diese Aufgaben übertragen werden können. Dabei wird gemäss einer Medienmitteilung des ZAD ein Finanzierungsmodell für den Betrieb der ZAD zu entwickeln sein, das ohne staatliche Subventionierung auskommt.

Link zur Medienmitteilung

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG)(Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug)

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Anhörungsantwort der IG eHealth
20150129_Vernehmlassungsantwort_IG-eHeal
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Programm Swiss eHealth Forum 2015

Das Programm für das Swiss eHealth Forum vom 5. und 6. März 2015 zum Thema "Integrierte Versorgungsmodelle - Rahmen, Erfolgsfaktoren und Umsetzung" steht und kann dem Flyer entnommen werden.

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12.2014 Frohe Festtage

Die Geschäftsstelle der IG eHealth bleibt zwischen dem 22. Dezember 2014 und dem 4. Januar 2015 geschlossen. Wir wünschen schöne und erholsame Festtage und einen guten Start ins 2015. Ab Montag, 5. Januar 2015 sind wir gerne wieder für Sie da und freuen uns auf eine rege und gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Schweizer Gesundheitssystem: Bei der Qualität und Koordination besteht Verbesserungsbedarf

Bern, 20.11.2014 - Die Mehrheit der Menschen in der Schweiz ab 55 Jahren beurteilt das Schweizer Gesundheitssystem grundsätzlich positiv. Dies hat eine breite internationale Bevölkerungsbefragung ergeben, die unter der Schirmherrschaft des Commonwealth Funds in 11 Ländern durchgeführt und in Washington präsentiert wurde. Die Befragten in der Schweiz äusserten jedoch auch Kritik, etwa an der teils mangelnden Koordination in der Behandlung, dem lückenhaften Informationsfluss zwischen Arzt und Patienten und bezüglich Behandlungsfehlern. Die Koordinierte Versorgung ist denn auch Thema der zweiten nationalen Konferenz Gesundheit2020, die im Januar 2015 stattfinden wird.

Link zur Medienmitteilung

SGK N beginnt Detailberatung

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK N) ist am 14. November 2014 ohne Gegenstimme auf die beiden Vorlagen des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (13.050 s) eingetreten. Als Rahmengesetz soll das neue Gesetz (EPDG) die Voraussetzung für die Bearbeitung der Daten des elektronischen Patientendossiers regeln und damit die Voraussetzungen für die Umsetzung der „Strategie eHealth Schweiz“ schaffen. Die Kommission hat mit der Detailberatung begonnen und wird diese im Januar 2015 fortsetzen.
Die SGK hat grundsätzlich zum EPDG debattiert, die Detailberatung ist offenbar nicht über den ersten Artikel hinausgekommen.

Europarat: Medical Technologies and Data Protection Issues

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Tagi-Beilage zu eHealth

X-Media-Solutions hat eine Beilage zur Gesundheitsversorgung gemacht, die physisch dem Tages-Anzeiger beigelegt wird. Gerne weisen wir auf Artikel von Urs Stromer (IG eHealth) und von unseren Mitgliedern Frank Eisenlohr, Renato Gunc und Jürg Lindenmann hin.

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Herbstversammlung IG eHealth

Die Herbstversammlung findet statt am: 19. November 2014, ab 17.15 Uhr bei der Cisco, Richtistrasse 7, 8304 Wallisellen. Wir berichten über den Stand der Beratung des ePatientendossier-Gesetzes und dürfen folgende Referenten begrüssen:

  • Der eHealth Connector
    Tony Schaller, medshare GmbH
  • Das Institut für Praxisinformatik IPI: Erste Erfahrungen
    Dr. med. Christian Peier, Geschäftsführer IPI
  • PWC-Studie: Einsparungen im Gesundheitswesen durch Digitalisierung
    Thomas Bähler, Swisscom AG


Die Mitglieder haben die Einladung am 31. Oktober 2014 erhalten.

Vertrag für innovatives Zuweiser-Management der Kantonsspitäler Aarau und Baden mit der Schweizerischen Post unterzeichnet

Die Kantonsspitäler Aarau und Baden haben diese Woche den Vertrag für eine gemeinsame
Zuweiser-Kommunikationsplattform mit der Schweizerischen Post unterzeichnet. Damit soll die
elektronische Vernetzung der niedergelassenen Ärzteschaft mit den Spitälern in Aarau und Baden
standardisiert und vereinfacht werden. Ziel der elektronischen Plattform ist es, niedergelassenen
Ärztinnen und Ärzten behandlungsrelevante Patienteninformationen sach- und zeitgerecht unter
Wahrung der strengen Sicherheitsvorschriften zur Verfügung zu stellen.

Medienmitteilung der Kantonsspitäler vom 25. September 2014

Weitere Informationen der Post

Links zu den Dossiers der Post

Anhörung SGK Nationalrat mit IG eHealth

Die Gesundheitskommission des Nationalrats lädt relevante Akteure im Gesundheitswesen zu einer Anhörung ein. Die IG eHealth wurde freundlicherweise gebeten, den Stand des elektronischen Patientendossier-Gesetzes am 16. Oktober zu präsentieren. Wir freuen uns auf unseren Auftritt.

Swisscom: Kosten im Gesundheitswesen: Durch Digitalisierung über CHF 100 Mio. einsparen

Die Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien steigen in der Schweiz weiter an. Ein Grund ist der ineffiziente Datenaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen. Eine von Swisscom in Auftrag gegebene Studie von PwC zeigt, dass allein durch die Digitalisierung der Kommunikation zwischen Ärzten und Spitälern 90 Prozent der Prozesskosten eingespart werden können. Einsparen liessen sich alleine damit in der Schweiz über CHF 100 Mio., bei gleichzeitig höherer Qualität.

Quelle: Swisscom

"Call for Papers" für die IHIC 2015 in Prag

Die HL7 Benutzergruppe Schweiz ist Mitorganisator der 15. Internationalen HL7 Interoperability Conference (IHIC) welche vom 9. bis 11. Februar 2015 in Prag stattfindet. Den offiziellen "Call for Papers" finden Sie auf der Webseite der HL7 Benutzergruppe Schweiz zum Download.

Das Technische Komitee wird einen Beitrag für die IHIC einreichen. Für die Teilnehmer bietet die IHIC eine Gelegenheit, die praktischen Implementationen unserer Europäischen
Nachbarn (auf Basis HL7 Inhaltsstandards oder IHE Workflowprofilen) kennenzulernen und darüber hinaus an Tutorials teilnehmen zu können.

Melden Sie sich unter info@hl7.ch, wenn Sie einen Beitrag einreichen möchten.

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Stellenausschreibung der eHealth Suisse: FachexperteIn "Semantik"

Das Koordinationsorgan „eHealth Suisse“ von Bund und Kantonen sucht per Anfang 2015 einen Fachexperten im Gebiet der „Semantik“. Hier das Inserat, das in diesen Tagen veröffentlicht wird. Dürfen wir Sie bitten, dieses Mail an Personen und Organisationen weiterzuleiten, die Interesse an dieser Stelle haben könnten. Einzelheiten entnehmen Sie dem untenstehenden Stelleninserat.

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eHealth-Leitfaden für  Bildungsverantwortliche

eHealth Suisse hat zu Handen der Bildungsverantwortlichen im Gesundheitswesen einen eHealth-Leitfaden erarbeitet. eHealth ist ein junges Fachgebiet, welches sich rasant entwickelt. Im Moment fehlt aber eine nationale eHealth-Bildungsstrategie. Das Ziel des Leitfadens ist, Bildungsverantwortliche beim Einbau der Thematik «eHealth» in die Curricula zu unterstützen sowie die fehlende Bildungsstrategie etwas zu mindern. Primär sind  jene Bildungsverantwortliche angesprochen, welche für die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachpersonen und für Managementausbildungen im Gesundheitswesen verantwortlich sind. Wie das Thema umgesetzt wird, bleibt den Bildungsinstitutionen überlassen.

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Präsident des IPI äussert sich zum EPDG

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