Digitale Transformation

Dank der digitalen Transformation des Gesundheitswesens lassen sich Fortschritte erzielen im Bereich der Vorsorge, bei der Qualität der Behandlung sowie beim Umgang mit chronischen Krankheiten. Auch die Patientensicherheit nimmt zu. Die IG eHealth hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation proaktiv zu begleiten, damit das Gesundheitswesen besser und etwas weniger teuer wird.

eHealth, e-Health, Ehealth oder digital Health?

Wir kümmern uns nicht um die Schreibweise, wofür wir uns einsetzen ist ein strategisches Vorgehen. Wir möchten die digitale Transformation gemeinsam dem EDI/BAG/GDK und weiteren relevanten Akteuren im Gesundheitswesen entwickeln. Ein Top-Down-Ansatz der Verwaltung funktioniert nicht, ein Bottom-Up-Ansatz hat auch Schwächen, weil es im Gesundheitswesen verbindliche Vorgaben braucht.

Das ePatientendossier EPD

Der einseitige Fokus der Verwaltung auf das elektronische Patientendossier EPD ist nachvollziehbar, es besteht aber die Gefahr, dass das Potential nicht ausgeschöpft oder das Feld grossen ausländischen Akteuren überlassen wird. Um es klar zu sagen: Die IG eHealth begrüsst und unterstützt die Einführung des EPD. Allerdings sind

kritische Erfolgsfaktoren gemäss der IG eHealth noch zu lösen.

Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter IG eHealth / Mitgliedschaft


Aktuell

Was die Schweiz von der Digitalisierung im Gesundheitswesen hält

72% der Befragten sind der Ansicht, dass Ärzte und Therapeuten Gesundheitsinformationen von Patienten im Rahmen der Behandlung digital austauschen sollten. Mehr als zwei Drittel glauben, dass dadurch die Behandlungsqualität verbessert wird. 51% der Bevölkerung versprechen sich davon, dass so Kosten gesenkt werden können.

 

Im Auftrag von Swisscom Health hat das  Forschungsinstitut GFS im Herbst 2018 über 1000 Interviews mit erwachsenen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz geführt.

 

Die Resultate können bestellt werden unter: Swisscom Health

SGK nimmt Motion Stöckli «Recht auf Medikationsplan» einstimmig an

Die Gesundheitskommission des Nationalrats entscheidet einstimmig, die Motion von Ständerat Hans Stöckli «Recht auf einen Medikationsplan zur Stärkung der Patientensicherheit (18.3512)» anzunehmen. Folgt das Plenum des Nationalrats der Empfehlung seiner Kommission (was üblich ist), so wird die Motion an den Bundesrat überwiesen. Die Motion dürfte in der kommenden Frühjahrssession traktandiert werden..

 

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IG eHealth empfiehlt Motion Stöckli «Recht auf Medikationsplan» (18.3512) anzunehmen

Die Gesundheitskommission des Nationalrats behandelt die Motion von Ständerat Hans Stöckli «Recht auf einen Medikationsplan zur Stärkung der Patientensicherheit (18.3512)» am 25. Januar 2019. Der Bundesrat empfiehlt die Annahme der Motion, der Ständerat hat die Motion bereits angenommen.


Medikationsfehler sind in der Schweiz leider relativ häufig. Sie führen zu vemeidbaren Komplikationen, Rehospitalisierungen bis hin zu Langzeitpflege und Todesfällen mit entsprechenden Kostenfolge zu Lasten der Allgemeinheit. Ein aktueller, umfassender Medikationsplan ist eine wichtige Voraussetzung, um Medikationsfehler zu verhindern.


Die IG eHealth empfiehlt der Kommission, die Motion ebenfalls anzunehmen.