Die IG eHealth

Die IG eHealth ist der einzige Fachverband mit Expertise in den Bereichen Gesundheitspolitik, Organisation, ICT, Semantik und Technik.

Sie unterstützt die digitale Transformation im Gesundheitswesen (auch eHealth oder e-Health genannt) in der Schweiz proaktiv, damit Qualitäts- und Sicherheitslücken in der Behandlung abgebaut und administrative Prozesse verbessert werden.

Die IG eHealth hat im 2021 zusammen mit interessierten Verbänden die Allianz "digitale Transformation im Gesundheitswesen" gegründet (Link). 

Sie vertritt die Industrie im «Beirat der Umsetzer und User» von eHealthSuisse und steht im Kontakt mit allen relevanten Stakeholdern im Gesundheitswesen.


Aktuell

Stellungnahme IG eHealth zum Zielbild E-ID

Für die digitale Transformation ist es zentral, dass Gesundheitsdatenökosysteme geschaffen werden, was u.a. eindeutige Identitäten voraussetzt. Die E-ID und SSI sind Hilfsmittel, die für das Funktionieren dieser Ökosysteme unerlässlich sind.

Die Eingabe der IG eHealth finden Sie im Anhang.

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Bundesrat schlägt Massnahmen zur Verbreitung und Nutzung des EPD vor

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 11. August 2021 einen Postulatsbericht verabschiedet. Darin schlägt er eine Reihe von Massnahmen vor, um die Verbreitung und Nutzung des elektronischen Patientendossiers gezielt zu fördern.

Neben den bereits geplanten und durchgeführten Massnahmen in den Bereichen Information und Befähigung, Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität sowie Anreize für die Bevölkerung und Gesundheitsfachpersonen, hat das BAG weitere Massnahmen einer Prüfung und Validierung unterzogen.

Anschliessend wurden diejenigen Massnahmen zur Weiterverfolgung ausgewählt, mit denen die Weiterentwicklung des elektronischen Patientendossiers sowie dessen Verbreitung und Nutzung einschneidend vorangetrieben werden können. Dazu gehören, dass die zentrale Ablage für dynamische Daten erlaubt wird, der Bezug der elektronischen Identität erleichtert wird und die Nutzung der technischen EPD-Infrastruktur für interoperable Zusatzdienste erlaubt sind.

 

Für Massnahmen, mit denen die Nutzung der technischen EPD-Infrastruktur für interoperable Zusatzdienste (z.B. eZuweisung) ermöglicht und eine zentrale Ablage für dynamische Daten (z.B. eMedikation) geschaffen wird, sind rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen, damit die dynamischen Daten beispielsweise auf einem zentralen Ablageort einer ausgewählten (Stamm-)Gemeinschaft gespeichert werden können. Ob eine Anpassung des EPDG notwendig ist oder ob die zentrale Ablage im Verordnungsrecht eingeführt werden kann, hängt von der konkreten Umsetzung der Massnahme ab.

Der Bericht zeigt zudem auf, dass das EPD mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert ist, die nicht nur mit der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zu bewältigen sind wie z.B. die Sicherstellung einer nachhaltigen Betriebsfinanzierung für die (Stamm-)Gemeinschaften.

 

Zur Medienmitteilung

Zum Postulatsbericht vom 11. August 2021

BAG-Direktorin Anne Lévy: "Die Digitalisierung ist eine meiner persönlichen Prioritäten."

Von den Schwachstellen, die uns Corona in den vergangenen Monaten aufgezeigt hat, gehören Versäumnisse bei der Digitalisierung zu den grössten. Anne Lévy, Direktorin des BAG, gibt im Hinblick auf die Digitalisierung Auskunft über die Zukunft des Schweizer Gesundheitssystems. 

Die Pandemie hat deutlich aufgezeigt, dass das gesamte Gesundheitssystem im Bereich der Digitalisierung Verbesserungsbedarf hat. Im Interview mit Interpharma erzählt Anne Lévy, wie das Gesundheitssystem fit für die Zukunft wird. Ein wichtiger Aspekt sei dabei die Entwicklung und Etablierung von nationalen Daten-Standards für alle Akteure im Gesundheitswesen, welche das BAG vorantreiben wird. Dafür braucht es jedoch die Mitarbeit und den Diskurs mit allen Stakeholdern. Nur so kann künftig das Potenzial der Digitalisierung genutzt werden. Allerdings brauchen solche Veränderungen Zeit, weshalb Levy betont: "Wir befinden uns in einem Transformationsprozess, den wir mit Hochdruck vorantreiben. Die Digitalisierung ist eine meiner persönlichen Prioritäten."

 

Zum Interview der Interpharma