Die IG eHealth

  • Die IG eHealth will die Umsetzung von eHealth in der Schweiz beschleunigen, damit Qualitäts- und Sicherheitslücken in der Behandlung verhindert und administrative Prozesse verbessert werden.
  • Sie setzt sich für bessere Rahmenbedingungen von eHealth in der Schweiz ein und leistet fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung der gesetzlichen Grundlagen.
  • Sie vertritt die Industrie im «Beirat der Umsetzer und User» von eHealthSuisse (ehemals Projektleitungsgremium) und steht im Kontakt mit allen relevanten Stakeholdern im Gesundheitswesen.

Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter IG eHealth / Mitgliedschaft


Schwerpunkte 2017

Die Mitgliederversammlung hat am 23. März 2017 folgende Schwerpunkte genehmigt.


Aktuell

Stellungnahme der IG eHealth zum Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen

Die IG eHealth findet es unverständlich, dass mit dem Krebsregistergesetz und den Verordnungen unnötige Doppelspurigkeiten geschaffen werden. Die Leistungserbringer sind nun gefordert, zweiunterschiedliche Architekturen zu benutzen, um Daten einerseits in das Krebsregister einzuspeisen und andererseits Daten in ePatientendossiers einzustellen. Technisch wäre es einfach gewesen, eine gemeinsame, interoperable Struktur zu bauen. Fraglich ist, ob die Leistungserbringer bereit sein werden, die gleichen Daten mehrfach zu erfassen.

Die IG eHealth fordert das Departement des Innern EDI und das Bundesamt für Gesundheit BAG auf, bei zukünftigen Gesetzesentwürfen Mehrspurigkeiten zu verhindern und frühzeitig in den Prozess der Erarbeitung einbezogen zu werden.

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Vernehmlassungseingabe Krebsregister-Verordnung
20170712__IG-eHealth_Stellungnahme_Krebs
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SRF Ratgeber: Elektronische Patientendossiers – das müssen Sie wissen

Zehn Jahre lang haben Politikerinnen und Politiker darüber gestritten – seit April ist nun ein Gesetz in Kraft: Dieses Gesetz verpflichtet die Spitäler und Pflegeheime, ein sogenanntes Patientendossier zu schaffen. Was passiert da mit meiner Krankheitsgeschichte?

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Tarmed-Eingabe der IG eHealth

Die IG eHealth hat als Vertreterin der Healthcare-Industrie zur Festlegung und Anpassungvon Tarifstrukturen in der Krankenversicherung Stellung bezogen.

Unser Kurzfazit: Für Aufwände wie das Eröffnen und Führen eines ePatientendossiers, die entweder

vorgegeben oder gesundheitspolitisch erwünscht sind, oder Konsultationen die aus der Anwendung des Patientendossiers über Distanz (telemedizinische Leistungen) erbracht werden, sind Tarifpositionen zu schaffen.

Mehr Informationen und konkrete Vorschläge finden Sie im Anhang.

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IG eHealth: Stellungnahme Tarmed
20170621_IG-eHealth_Stellungnahme_Tarmed
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