Die IG eHealth

  • Die IG eHealth ist der einzige Fachverband mit Expertise in den Bereichen Gesundheitspolitik, Organisation, ICT, Semantik und Technik.
  • Sie unterstützt die digitale Transformation im Gesundheitswesen (auch eHealth oder e-Health genannt) in der Schweiz proaktiv, damit Qualitäts- und Sicherheitslücken in der Behandlung verhindert und administrative Prozesse verbessert werden.
  • Die IG eHealth setzt sich für bessere Rahmenbedingungen von eHealth in der Schweiz ein und leistet fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung der gesetzlichen Grundlagen.
  • Sie vertritt die Industrie im «Beirat der Umsetzer und User» von eHealthSuisse (ehemals Projektleitungsgremium) und steht im Kontakt mit allen relevanten Stakeholdern im Gesundheitswesen.

Das ePatientendossier EPD

Der einseitige Fokus der Verwaltung auf das elektronische Patientendossier EPD ist nachvollziehbar, es besteht aber die Gefahr, dass das Potential nicht ausgeschöpft oder das Feld grossen ausländischen Akteuren überlassen wird. Um es klar zu sagen: Die IG eHealth begrüsst und unterstützt die Einführung des EPD. Allerdings sind

kritische Erfolgsfaktoren gemäss der IG eHealth noch zu lösen.

Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter IG eHealth / Mitgliedschaft


Aktuell

Interpellation von Nationalrätin Edith Graf-Litscher: Ein Gremium zur strategischen Begleitung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen schaffen

(19.4014): Die digitale Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft vollzieht sich im Eilzugstempo. Dies tangiert auch das stark regulierte Gesundheitswesen. Jedoch ist der Veränderungswiderstand bei den Leistungserbringern enorm. Umso mehr braucht es eine strategische Gesamtsicht der Verwaltung über Chancen und Risiken der schnell fortschreitenden digitalen Transformation, namentlich auch beim EDI und beim BAG. Die Ressourcen werden einseitig für die Einführung des E-Patientendossiers (EPD) und den Umgang mit Gesundheitsdaten eingesetzt. Beide Elemente sind wichtig, doch braucht es neben der interdepartementalen Vernetzung strategische Vorgaben und eine Prioritätensetzung mit dem Ziel, die hohen Gesundheitsausgaben endlich bewusst und effizient zum Nutzen der Versicherten einzusetzen. 

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Urs Stromer tritt per Ende 2019 als Präsident der IG eHealth zurück

Urs Stromer hat den Vorstand der IG eHealth informiert, dass er als Präsident der IG eHealth per 31. Dezember 2019 nach elf Jahren zurücktreten wird. Der Vorstand bedankt sich für die langjährige Tätigkeit, die mit vielen Erfolgen verbunden war. Bis zur Neuwahl übernimmt der Vizepräsident Martin Rüfenacht die Geschäfte.

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Stellungnahme IG eHealth: Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten

Die IG eHealth nimmt Stellung zu «Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten - Empfehlungen für die gerichtete Kommunikation». 

Sie stellt dabei fest, dass verschiedene Themen nicht in die Empfehlung integriert werden sollen, z.B. Inhalte, welche nicht in den Zertifizierungsvoraussetzungen festgelegt sind oder das Erlassen von verbindlichen Standards für die gerichtete Kommunikation. Die IG eHealth begrüsst den Aufbau mit SMART on FHIR in der Schweiz, jedoch erscheint ihr die Festlegung darauf noch zu früh. 

Die IG eHealth empfiehlt weitere Abklärungen wie grundlegende Arbeiten im Bereich von Terminologien und die Konzentration auf inhaltliche und prozessbezogene Fragestellungen des EPD.

 

Die Vernehmlassungseingabe finden Sie unten.

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