Die IG eHealth

  • Die IG eHealth ist der einzige Fachverband mit Expertise in den Bereichen Gesundheitspolitik, Organisation, ICT, Semantik und Technik.
  • Sie unterstützt die digitale Transformation im Gesundheitswesen (auch eHealth oder e-Health genannt) in der Schweiz proaktiv, damit Qualitäts- und Sicherheitslücken in der Behandlung verhindert und administrative Prozesse verbessert werden.
  • Die IG eHealth setzt sich für bessere Rahmenbedingungen von eHealth in der Schweiz ein und leistet fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung der gesetzlichen Grundlagen.
  • Sie vertritt die Industrie im «Beirat der Umsetzer und User» von eHealthSuisse (ehemals Projektleitungsgremium) und steht im Kontakt mit allen relevanten Stakeholdern im Gesundheitswesen.

Das ePatientendossier EPD

Der einseitige Fokus der Verwaltung auf das elektronische Patientendossier EPD ist nachvollziehbar, es besteht aber die Gefahr, dass das Potential nicht ausgeschöpft oder das Feld grossen ausländischen Akteuren überlassen wird. Um es klar zu sagen: Die IG eHealth begrüsst und unterstützt die Einführung des EPD. Allerdings sind

kritische Erfolgsfaktoren gemäss der IG eHealth noch zu lösen.

 

Allgemeine Fragen zum EPD (Link zu Informationen der Behörden)

Für die Bevölkerung: www.patientendossier.ch/FAQ

Für Gesundheitsfachpersonen: www.patientendossier.ch/gfp/FAQ

Zur Umsetzung und den rechtlichen Grundlagen: www.e-health-suisse.ch/fragen

Mitgliedschaft

Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter Mitgliedschaft.


Aktuell

Elektronisches Patientendossier kommt frühestens 2021

Der geplante Einführungstermin für das elektronische Patientendossier (EPD) ist erneut verschoben worden. Die neuen Patientendossiers werden erst nächstes Jahr kommen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG soll es im Frühjahr 2021 dazu kommen, dass erste EPD-Anbieter die Zertifizierung abschliessen und ihre Lösungen für das EPD einführen können. Grund für die verspätete Einführung sei das ausweitende Zertifizierungsverfahren sowie die schrittweise erfolgte Regulierung durch den Bund, die sich parallel zu den Aufbauarbeiten ereignete.

 

Mehr dazu 


Eidgenössische Finanzkontrolle: Prüfung der Einführung des elektronischen Patientendossiers

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen eHealth Suisse den Stand der Arbeiten zur Einführung des EPD. 

Die EFK stellt dabei fest, dass die wesentlichen Probleme und Risiken erkannt, geeignete Strukturen für deren Behebung jedoch vielfach nicht vorhanden sind. Verzögerte Zertifizierungen sowie teilweise fehlende Prozesse und Verzögerungen beim Anschluss von Spitälern stellen die Termineinhaltung ernsthaft infrage. Die EFK kommt zum Schluss, dass verschiedene Faktoren wie beispielsweise das föderalistische Umfeld, der Zertifizierungsprozess sowie Unklarheiten von geeigneten Anschlussvarianten die Einführung des EPD erschweren. Die EFK gibt im Prüfbericht Empfehlungen für weitere Einführungsschritte für das EPD ab.

 

Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle "Prüfung der Einführung des elektronischen Patientendossiers"


Stellungnahme der IG eHealth zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung: Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Die IG eHealth bezieht Stellung zu den geplanten Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV). Die IG eHealth sieht im Bereich der Qualitätsvorgaben eine Vermischung der Zuständigkeiten, die vorgängig geklärt werden sollten. Sind die Zuständigkeiten nicht klar geregelt, so kommt es zu Doppelspurigkeiten und allenfalls zu Widersprüchen, welche zu Rechtsunsicherheit und erhöhtem Koordinationsbedarf führen.

Ein zentraler Punkt der IG eHealth in der KVV-Vernehmlassung ist die Frage, wie die Einhaltung der Qualitätsverträge und die -entwicklung operationalisiert werden soll? 

 

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Stellungnahme der IG eHealth: Qualität und Wirtschaftlichkeit
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