Frohe Festtage

Die Geschäftsstelle bleibt zwischen dem 19. Dezember 2015 und dem 3. Januar 2016 geschlossen. Wir wünschen schöne und erholsame Festtage und einen guten Start ins 2016. Ab Montag, 4. Januar 2016 sind wir gerne wieder für sie da und freuen uns auf eine rege und gute Zusammenarbeit.

Der Kanton Bern lanciert das Projekt "BeHealth"

Start des Projektes "BeHealth" - Kanton Bern unterstützt digitale Kommunikation im Gesundheitswesen
Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) lanciert das Projekt "BeHealth". Damit verstärkt der Kanton sein Engagement, um eHealth schrittweise zu etablieren. Zudem leistet der Kanton dadurch einen zentralen Beitrag zur integrierten Versorgung. eHealth soll der Bevölkerung den Zugang zu einer nahtlosen Gesundheitsversorgung und damit zu einem effizienten und sicheren Gesundheitswesen ermöglichen.

Auch Deutschland hat jetzt ein "eHealth-Gesetz"

Am 3. Dezember 2015 hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (eHealth-Gesetz)“ beraten und verabschiedet. Das Gesetz, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll Anfang 2016 in Kraft treten.

Informationsanlass von eHealth Suisse zu SNOMED CT

eHealth Suisse lädt am 21. Januar 2016 von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten zu einem Informationsanlass zum Thema "SNOMED CT - Aktuelle Nutzung und Potential" ein.

Veranstaltungsort ist das Insel Spital Bern, Operationstrakt Ost F, Hörsaal 2 Chirurgie. 

 

An der Teilnahme Interessierte melden sich bis 24 Stunden vor dem Anlass per Email (info@e-health-suisse.ch) unter Angabe von Name, Vorname, Organisation und Email-Adresse zur Veranstaltung an.

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Programm_Informationsanlass_de.pdf
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Die Berner Spitäler werden digital

Die Berner Insel-Gruppe hat den Aufbau einer eHealth-Plattform beschlossen. Den Zuschlag für das Vorhaben erhielt die Swisscom Health AG. Weitere Information sind hier abrufbar.

Bessere Behandlungsqualität dank digitaler Unterstützung?

Die IG eHealth beteiligte sich an der Kampagne "eHealth" des Tages-Anzeigers vom 27. November 2015. Hier geht es zum Beitrag der IG eHealth. Weitere Beiträge zu den Themen eMediplan oder die Zukunft des schweizerischen Gesundheitswesens gibt es hier.

Anhörungsantwort IG eHealth "Austauschformat Laborbefunde für Qualitätskontrolle"

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Anhörungsantwort der IG eHealth
20151117_Anhoehrungsantwort_Laborbefunde
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Vernehmlassung "Empfehlungen zum Aufbau von medizinischen Registern"

AQN, FMH, H+, der Verband Universitäre Medizin und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) wollen die Qualität von Registern fördern, diese breit abstützen und deren Nutzen steigern. Deshalb haben sie gemeinsam Empfehlungen zur Erstellung von medizinischen Registern erarbeitet.

 

Die Empfehlungen können im Rahmen einer breiten Vernehmlassung beurteilt werden. Die IG eHealth beteiligt sich an dieser Vernehmlassung. Die Mitglieder können ihre Stellungnahme bis zum 1. Dezember 2015 bei der Geschäftsstelle einreichen (antoinette.feh@ig-ehealth.ch). Der Vernehmlassungsentwurf ist online bei der SAMW abrufbar.

Ausserordentliche Mitgliederversammlung: Vorstandswahlen

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der IG eHealth vom 3. November 2015 wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre in Amt und Funktion bestätigt. Zudem wählte die Mitgliederversammlung Dr. med. Christian Peier als Vertreter der Mitgliederkategorie 1e neu in den Vorstand. Der Vorstand bedankt sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Wahlen 2015 - Welche ICT-Politiker haben es nach Bern geschafft?

Wer hat es aus der ICT-Branche nach Bern geschafft, wer wurde nicht wieder gewählt, wer kämpfte vergebens um einen Sitz? Nachzulesen auf Computerworld.ch.

Ausserordentliche Mitgliederversammlung (Herbstversammlung)

Die IG eHealth lädt Ihre Mitglieder am Dienstag, 3. November 2015 zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung bei der HINT AG in Lenzburg ein: 


Datum: Dienstag, 3. November 2015

Zeit: 17.15 Uhr bis 19.15 Uhr mit anschliessendem Apéro

Ort: HINT AG, Niederlenzer Kirchweg 4, 5600 Lenzburg (Anfahrtsplan)


Wir freuen uns auf drei spannende Inputreferate:

  1. Health monitoring solutions
    Wolfgang Wener, VP Regulatory & Quality, Biovotion AG
  2. Spectre - A revolutionary device
    Arthur Queval, CEO & Founder, Qloudlab SA
  3. Adrian Schmid, Leiter Geschäftsstelle eHealth Suisse


Die Mitglieder werden gebeten, sich über die Geschäftsstelle (antoinette.feh@ig-ehealth.ch) für die ausserordentliche Mitgliederversammlung anzumelden.

Aufwind für die elektronische Krankengeschichte?

Die Schweizerische Ärztezeitung veröffentlicht in der Ausgabe 43 die Resultate einer nationalen Studie zur Nutzung von elektronischen Krankengeschichten. Lediglich 35.2 Prozent der niedergelassenen Ärzte setzt eine eKG ein. Hauptnutzer sind 30 bis 49-jährige Deutschschweizer Ärzte, die in Gruppenpraxen arbeiten. Positiv ist: die Zahl der Ärzte nimmt langsam zu, die eKGs einsetzt (2007: 23.5 Prozent).

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Wer eHealt sucht, findet einen Haufen Papier (Autorin: Dr. med. Sima Djalali)
SAEZ-03985.pdf
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Konsultation "Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten" (NCD-Strategie)

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Anhörungsantwort der IG eHealth
20150925_Anhörungsantwort_NCD_IGeHealth.
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Die IG eHealth erachtet es als zentral, dass die „Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten“ das Potential von eHealth aufgreift und dahingehend überarbeitet wird. Aus der Sicht der Industrie kann eine optimale Gesundheitsversorgung der Gesamtbevölkerung zukünftig nur durch den entsprechenden Einsatz von eHealth-basierten Lösungen erfolgen.

Kanton Zürich entscheidet sich für die Swisscom Health AG als Partner bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers im Kanton Zürich rückt näher. Der Trägerverein hat als Partner für den Aufbau und den Betrieb einer Gemeinschaft für das elektronische Patientendossier Swisscom Health AG gewählt.

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Medienmitteilung Verein Trägerschaft ZAD
MM_Zuschlag ZAD 23 09 2015-1.pdf
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Studie zur Nutzung elektronischer Gesundheitsdaten in Hausarztpraxen

Das Institut für Hauarztmedizin des Universitätsspitals Zürich publizierte eine neue Studie. Darin wird die Nutzung von elektronischen Gesundheitsdaten in Hausarztpraxen untersucht. Die Autoren stellen fest, dass die durchgehende elektronische Dokumentation von Arbeitsprozessen bei ambulant tätigen Leistungserbringern immer noch selten ist. Im Rahmen der Studie wurden 1200 Hausärzte angeschrieben, 685 (57.1 Prozent) haben an der Umfrage teilgenommen. Zwischen 11 und 46 Prozent der befragten Hausärzte gaben an, dass sie sich je nach anfallender Aufgabe innerhalb des Arbeitsablaufes auf elektronisch erfasste Daten (z.B. Labordaten, Berichte anderer Ärzte) stützen.


Die Autoren halten zusammenfassend fest, dass nur wenige Schweizer Hausärzte regelmässig auf elektronische Gesundheitsdaten zurückgreifen. Zu ändern sei dies nur, wenn sich zunehmend mehr Hausärzte am elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten beteiligen. Erst dann wird man sich in den Hausarztpraxen von Papier und Fax lösen. Um die kritische Masse an Hausärzten zu gewinnen, schlagen die Forscher finanzielle Anreize sowie die Entwicklung von schweizweiten Standards vor.


Quelle: http://www.ijmijournal.com/article/S1386-5056(15)30025-3/abstract

Tages-Anzeiger Forum "Health 2.015"

Am 1. September 2015 findet im Kunsthaus Zürich die erste Ausgabe des Tages-Anzeiger Forum «Health 2.015» zur Digitalisierung im Gesundheitswesen statt. Dabei werden die neuen Spielregeln des digitalen Gesundheitssystems detailliert beleuchtet: Welche Technologien, Akteure und Geschäftsmodelle prägen die Branche heute und in Zukunft? Was bedeutet die Emanzipation des Patienten hin zum Datensammler und Partner der Gesundheitsinstitutionen? Geht die Rechnung angesichts des immensen Investitionsbedarfs und der prophezeiten Einsparmöglichkeiten tatsächlich auf?

Das Tages-Anzeiger Forum "Health 2.015" bringt zahlreiche Entscheidungsträger aus der Praxis sowie Visionäre aus dem In- und Ausland zusammen, um die weitreichenden Folgen der Digitalisierung im Gesundheitswesen offen wie kritisch diskutieren und nächste Schritte identifizieren zu können.

Da die IG eHealth Kooperationspartner der Veranstaltung ist, profitieren die Mitglieder der IG eHealth von einem Rabatt auf den Eintritt. Anmeldung sowie weitere Informationen sind auf der Webseite des Forums zu finden. 

Verabschiedung des EPDG im Parlament

Der Nationalrat (189:5) und der Ständerat (45:0) haben am 19. Juni 2015 das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in der Schlussabstimmung verabschiedet. Damit ist ein ganz grosser Meilenstein erreicht. Die IG eHealth hat massgeblich dazu beigetragen. Während der gesamten Phase des gesetzgeberischen Prozesses unterstützte die IG eHealth die Arbeiten in der Verwaltung, im Parlament und als Mitglied des Projektleitungsgremiums bei eHealthSuisse mit ihrem Expertenwissen. Auf Anregung der IG eHealth wird die Anschubfinanzierung durch den Bund nun auch dann gewährt, wenn sich Dritte und nicht nur der Kanton an der Finanzierung von Gemeinschaften beteiligen. Weiter forderte die IG eHealth erfolgreich, dass die Qualität der medizinischen Behandlung als Zweck des ePatientendossiers gestärkt und  im EPDG festgehalten wird. Im Übrigen geht auch die Regelung, dass Patientinnen und Patienten selbst erhobene Daten, wie beispielsweise Blutzuckerwerte im ePatientendossier speichern dürfen, auf die Initiative der IG eHealth zurück. Ebenso setzte sich die IG eHealth erfolgreich für eine national einheitliche Regelung bei der Ermächtigung von Gesundheitsfachpersonen in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen am ePatientendossier teilnehmen zu können, ein. Damit wird der kantonsübergreifende elektronische Datenaustausch gewährleistet. Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) und dem BAG funktionierte dabei hervorragend.


Wie geht es nun weiter? Die IG eHealth definiert derzeit den effektiven Rechtssetzungsbedarf in den Kantonen, der zur erfolgreichen Umsetzung des EPDG erforderlich ist. Zusätzlich steht die Ausarbeitung des Ausführungsrechts zum EPDG an, bei der die IG eHealth aktiv teilnehmen und sich für ihre Mitglieder engagieren wird.

EPDG – Differenzbereinigung während der Sommersession 2015

In der laufenden Sommersession behandeln die Räte die Differenzen beim Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier. Am 9. Juni 2015 folgte der Ständerat seiner Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) und hielt an der doppelten Freiwilligkeit gemäss Bundesratsentwurf fest. Auch hinsichtlich der Ermächtigung von Gesundheitsfachpersonen öffentlich-rechtlicher Einrichtungen zur Teilnahme am ePatientendossier schloss sich der Rat der Empfehlung der SGK-S und des Bundesrates an. Am 11. Juni 2015 ging das Geschäft zur weiteren Behandlung zurück in den Nationalrat. Bei beiden Differenzen lenkte der Nationalrat nicht ein, stellte aber einen Kompromissvorschlag bei der doppelten Freiwilligkeit zur Diskussion. Dieser sah vor, dass ausschliesslich Spitäler (nach 3 Jahren), Geburtshäuser und Pflegeheime (nach 5 Jahren) nach Inkrafttreten des EPDG verpflichtet werden, ein ePatientendossier anzubieten. Obwohl breit abgestützt, fand der Kompromissvorschlag keine Mehrheit. Der Ständerat griff den Kompromissvorschlag in der jüngsten Differenzbereinigung am 16. Juni 2015 wieder auf und nahm diesen klar an. Ausserdem sprach er sich bei der Ermächtigung im dritten Anlauf für eine national einheitliche Lösung aus.


Falls der Nationalrat dem Kompromissvorschlag des Ständerats noch innerhalb der Sommersession 2015 zustimmt, kommt es am Freitag, 19. Juni 2015 zur Schlussabstimmung über das EPDG.

EPDG – Kommission des Ständerates hält an der doppelten Freiwilligkeit fest

Die Kommission diskutierte die Differenzen beim Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (13.050). Ohne Gegenstimme hält die Kommission an der so genannten doppelten Freiwilligkeit fest. Das heisst, nur die stationären Einrichtungen wie Spitäler, Pflegeheime und Geburtshäuser sind verpflichtet, das elektronische Patientendossier einzuführen, wie dies der Bundesrat vorschlägt. Bei den übrigen Differenzen folgte sie weitgehend dem Nationalrat. Im Vordergrund stand die Überlegung, dass das Gesetz möglichst rasch eingeführt werden muss, damit es in der Schweiz einheitliche technische Standards gibt und die Rechts- und Investitionssicherheit in diesem Bereich gesichert ist. Damit wird einem pragmatischen Vorgehen der Vorzug gegeben und sollen keine unnötigen politischen Risiken wegen eines allfälligen Referendums eingegangen werden. Grundsätzlich ist sie aber der Auffassung, dass das elektronische Patientendossier von allen Leistungserbringern möglichst schnell eingeführt werden sollte. (Quelle: parlament.ch)

Rückblick Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung der IG eHealth  fand am 30. März 2015 bei der MediData AG in Root statt. Dabei wurden die Mitglieder über die Aktivitäten der IG eHealth im vergangenen Jahr informiert. Die IG eHealth konnte namentlich im ePatientendossier-Gesetz wichtige Spuren hinterlassen. Mit Martin Fuchs (Hint AG) wählte die Versammlung einstimmig einen ausgewiesenen eHealth-Fachmann neu in den Vorstand. Dem Vorstand und der Geschäftsstelle wurde Décharche erteilet.

Jürg Lindenmann (healtH-it GmbH) hat beschlossen, den Vorstand der IG eHealth per sofort zu verlassen. Wir danken ihm für seinen Einsatz für die IG eHealth.

Abgeschlossen wurde die Mitgliederversammlung durch Inputreferate von Nicolas Florin (CEO, GS1) und Prof. Dr. Andréa Belliger (IKF, Luzern)  zum Thema mHealth. Kurzfristig absagen musste der Vertreter der IPAG. Alle Referatsfolien stehen den Mitgliedern zur Verfügung.

"Gesundheit2020" - Zehn Prioritäten für 2015

Bundesrat Alain Berset hat den Bundesrat über die Fortschritte in der gesundheitspolitischen Agenda "Gesundheit2020" informiert. 2014 wurden die zwölf prioritären Projekte umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Für das Jahr 2015 hat das EDI zehn Prioritäten bestimmt. Unter anderem sollen ein Bericht zur Stärkung der Patientenrechte sowie Gesetzesvorlagen zu den Tabakprodukten und zur Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit vorgelegt werden.

Von besonderem Interesse für die IG eHealth sind dabei die Botschaft zur Teilrevision des KVG für eine bessere Steuerung des ambulanten Bereichs sowie die Botschaft zum Bundesgesetz zur Stärkung der Qualität und Wirtschaftlichkeit in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). 


Weitere Informationen sind unter https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=56667 zu finden.

EPDG - Abschluss der Debatte im NR

Der Nationalrat behandelte das ePatientendossiergesetz EPDG am 18. März 2015 als Zweitrat. Der Nationalrat ist diskussionslos auf die Vorlage eingetreten. Das EPDG ist durch alle Parteien hinweg unbestritten. Im Vordergrund der Debatte stand die Frage nach der doppelten Freiwilligkeit. Der Nationalrat folgte der vorberatenden Kommission und verpflichtet neu auch die ambulanten Leistungserbringer, das elektronische Patientendossier nach einer Übergangszeit von 10 Jahren einzuführen. Gemäss dem Nationalrat ist die Teilnahme am elektronischen Patientendossier somit nur noch für die Patientinnen und Patienten freiwillig. Die stationären Leistungserbringer sollen zudem neu anstatt nach 5 bereits nach 3 Jahren verpflichtet werden, das elektronische Patientendossier anzubieten. In der Schlussabstimmung votierte der Nationalrat mit 171 gegen 4 Stimmen für das EPDG. Das Geschäft geht für die Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.

Forum Managed Care: Nationales Symposium Integrierte Versorgung 2015

Am 24. Juni 2015 findet im Kursaal in Bern das Nationale Symposium Integrierte Versorgung statt. Zwei Themen stehen im Fokus der Veranstaltung: 

  1. "Mehr Patientensicht - mehr Integration": Persönlichkeiten aus dem Schweizer Gesundheitswesen liefern Impulse, wie sich die Patientenperspektive einsetzen lässt, um die Integration und  und damit die Versorgungsqualität zu verbessern.
  2. "Mehr Diskussion - mehr Nutzen": In moderierten Tischgesprächen bringen die Teilnehmenden ihre Perspektive und Erfahrungen ein.

Da die IG eHealth Supporter des Symposiums 2015 ist, profitieren die Mitglieder der IG eHealth von 10% Rabatt auf den Symposiumseintritt. Anmeldung sowie weitere Informationen sind unter www.fmc.ch/symposium-foerderpreis zu finden.

obligatorische Patientendossiers?

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates ist in den wesentlichen Teilen der Vorlage von Bundesrat und Ständerat beim ePatientendossier-Gesetz gefolgt. Gemäss einer Medienmitteilung vom 20. Februar 2015 sollen neu alle Leistungserbringer, also auch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte, verpflichtet werden elektronische Patientendossiers zu führen.

Die IG eHealth begrüsst diesen Schritt im Grundsatz, ist sich aber des grossen Widerstandes aus Ärztekreisen bewusst. Die FMH hat bereits Bedenken angekündigt, allerdings mit etwas schwer nachvollziehbaren Begründungen. Erfreulich ist: die genannten Bedenken können auf Verordnungsebene auch mit einem Obligatorium problemlos gelöst werden. Die Kommission hat eine lange Übergangsfrist von zehn Jahren gewählt.

eDossiers schaffen die Voraussetzung, damit Leistungserbringer über Institutions- und Kantonsgrenzen hinweg zusammen arbeiten können. Die koordinierte Versorgung wiederum erhöht die Behandlungsqualität. Steht die Förderung der Behandlungsqualität im Fokus, dann ist ein Obligatorium für alle Leistungserbringer sinnvoll. Klar ist: das Verwenden von eDossiers soll für die Patientinnen und Patienten freiwillig bleiben. Die Ärzte können auch dann lege artis mit anderen Gesundheitsfachpersonen zusammenarbeiten, wenn die Patentinnen und Patienten auf eDossiers verzichten wollen.

OTX World zum Open Hearing EPDG

Das unabhängige Magazin für den Rx- und OTC-Markt der Schweiz, OTX World, publiziert in seiner neuesten Ausgabe von Februar 2015 einen Bericht zum Open Hearing der "Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit" zum Thema EPDG. Die Veranstaltung fand Anfang Dezember in Bern statt und wurde von zahlreichen Exponenten aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens besucht.

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20150217_ParlDigi_Artikel+OTX_World.pdf
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Zürich Affinity Domain: öffentliche Ausschreibung

Der Verein „Trägerschaft ZAD" hat eine Ausschreibung für die Entwicklung und den Betrieb einer technischen Plattform gestartet.  Gesucht wird ein geeignetes Unternehmen, an das diese Aufgaben übertragen werden können. Dabei wird gemäss einer Medienmitteilung des ZAD ein Finanzierungsmodell für den Betrieb der ZAD zu entwickeln sein, das ohne staatliche Subventionierung auskommt.

Link zur Medienmitteilung

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG)(Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug)

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Anhörungsantwort der IG eHealth
20150129_Vernehmlassungsantwort_IG-eHeal
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Die IG eHealth erachtet es als zentral, dass die geplante Anpassung der Bestimmungen mit internati-onalem Bezug im KVG im Kontext der Einführung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier erfolgt und damit die oben erläuterten Fragestellungen vorab geklärt werden.

Programm Swiss eHealth Forum 2015

Das Programm für das Swiss eHealth Forum vom 5. und 6. März 2015 zum Thema "Integrierte Versorgungsmodelle - Rahmen, Erfolgsfaktoren und Umsetzung" steht und kann dem Flyer entnommen werden.

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Flyer_Swiss+eHealth+Forum.pdf
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Das Swiss eHealth Forum findet im Rahmen der InfosSocietyDays 2015 vom 3. bis 6. März 2015 in Bern statt.  Weitere Informationen zum Event finden Sie unter www.infosocietydays.ch/de/.