Steckt die Medikamentenzulassung bei seltenen Krankheiten in der Sackgasse?

Eine wichtige Forderung des Fördervereins Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK)  besteht darin, dass ein umfassendes digitales und integratives Unterstützungsangebot entwickelt wird, um so (neu) betroffene Familien zu unterstützen, schreibt die Beirätin und Nationalrätin Yvonne Feri (SP AG) in einem spannenden Beitrag auf Mediniside.

Ein Mitglied der IG eHealth hat uns auf den Beitrag aufmerksam gemacht, der vom Oktober 2020 ist, aber nichts von seiner Aktualität eingebüsst hat. 

Auswertung der Umfrage "Interoperabilität der Primärsystemanbieter"

 

eHealth Suisse hat eine Umfrage zum Thema "Interoperabilität der Primärsystemanbieter" durchgeführt. Die Resultate zeigen, dass die Verbindlichkeit von Standards entweder gesetzlich vorgeschrieben oder von den Kunden eingefordert werden soll. Die IG eHealth wird am vierthäufigsten als Organisation genannt, welche die Interoperabilität fördern kann. Gemäss der Umfrage bieten über 50 Prozent der Systemhersteller eine direkte Schnittstelle zum EPD an.

Die Resultate dienen dazu, einen aktuellen Stand der Umsetzung und die zukünftige Ausrichtung der Primärsystemanbieter im Markt generell und speziell zum EPD aufzunehmen und in die Interoperabilitätsstrategie einfliessen zu lassen. 

 

Zu den Resultaten der Umfrage

IHE Suisse sucht einen Geschäftsführer

IHE Suisse sucht als Verstärkung für die operativen Tätigkeiten per 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer.

 

Eine geeignete Kandidatin oder ein geeigneter Kandidat

  • verfügt über Erfahrung und ein stabiles Netzwerk im Bereich eHealth.
  • interessiert sich leidenschaftlich für die Themen der Interoperabilität im Gesundheitswesen und bringt praktische Erfahrung im Datenaustausch mit.
  • setzt sich dafür ein, dass der Datenaustausch innerhalb und zwischen Institutionen des Gesundheitswesens digitaler wird und stellt allfällige Partikularinteressen seiner oder ihrer Firma hinter den IHE Gedanken eines offenen und neutralen Datenaustausches.
  • verfügt bereits über Erfahrungen im Bereich von Standardisierungsorganisationen. 

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Digitalisierung kann zu mehr Autonomie in der Medizin beitragen

Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) und die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) haben sieben Thesen mit Denk- und Diskussionsanstössen publiziert. Die fünfte These lautet: Die Digitalisierung in der Medizin kann zur Stärkung der Autonomie beitragen. Dies setzt aber voraus, dass die Kompetenzen in der Bevölkerung (Data and Health Literacy) gefördert und das Erfordernis des Informed Consent in besonderem Mass beachtet werden.

 

Download Publikation «Autonomie in der Medizin – 7 Thesen»

Vernehmlassungseingabe der IG eHealth zum 2. Massnahmenpaket Kostendämpfung

Die IG eHealth hat fristgerecht eine Vernehmlassungseingabe der «Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 2» eingereicht.

Das Massnahmenpaket hat zwei Inhalte: primär kostensenkende Massnahmen wie die Erstberatungsstelle, die Kostenziele und Rückvergütungen bei Arzneimitteln sowie Massnahmen, welche eine bessere Versorgung anvisieren, z.B. die Stärkung von Netzwerken. Aus Sicht der IG eHealth können die Ziele der Kostensenkung und Effizienzverbesserungen mit den vorgeschlagenen Massnahmen nicht erreicht werden.

Die elektronische Rechnungsübermittlung ist der einzige Punkt, der direkt die digitale Transformation im Gesundheitswesen betrifft. Dies ist als verpasste Chance zu betrachten. Die Förderung von digitalen Instrumenten kann einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Behandlungsqualität und zur Kostensenkung leisten. Aus diesem Grund schlägt die IG eHealth dem EDI vor, den Massnahmenplan für die digitale Transformation im Gesundheitswesen ins 2. Massnahmenpaket aufzunehmen, den der Bundesrat im Rahmen der Legislaturziele verabschieden muss. Einen entsprechenden Auftrag hat das Parlament dem Bundesrat im Rahmen der Beratung der Legislaturziele erteilt.

Zur Vernehmlassungseingabe der IG eHealth