Stellungnahme IG eHealth: Bericht "Mobile Health und das ePatientendossier"

Die IG eHealth nimmt gerne die Gelegenheit wahr, die Empfehlungen zur Nutzung von technischen Standards und Normen bezüglich «Mobile Health und das elektronische Patientendossier» zu kommentieren. Die IG eHealth lobt die hohe Qualität der Empfehlungen und bedankt sich bei den Autoren Christian Kohler, Oliver Egger und Martin  Smock für das hervorragende Dokument.

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Kommission schlägt Aufhebung der doppelten Freiwilligkeit für neue Ärztinnen und Ärzte vor

Nur Ärztinnen und Ärzte, die sich am System der elektronischen Patientendossiers beteiligen, sollen neu zu Lasten der Grundversicherung abrechnen dürfen. Dies beantragt die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR). Die IG eHealth begrüsst den Vorschlag der nationalrätlichen Gesundheitskommission, die doppelte Freiwilligkeit schrittweise aufzuweichen.

Link zur Medienmitteilung der SGK-NR

 

Artikel im Clinicum zum zehnjährigen Jubiläum der IG eHealth

 

Von Null auf Hundert: ein Rückblick.

(Artikel im Clinicum, das Fachmagazin für Spital und  Heim, Ausgabe 2/2018)

 

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BAG - Elektronischer Impfausweis: wachsende Nutzerzahl

Der elektronische Impfausweis wird immer mehr genutzt: Die Zahl der Dossiers auf www.meineimpfungen.ch liegt nun bei über 150'000; das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Damit der elektronische Impfausweis aber in Zukunft zur Norm wird und

die Papierversion verdrängt, sind noch bedeutende Anstrengungen erforderlich. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützt daher eine Sensibilisierungskampagne in Arztpraxen. Für die Bevölkerung ist die Validierung des elektronischen Impfausweises über die Website www.meineimpfungen.ch anlässlich der vom 23. bis zum 29. April 2018 dauernden Europäischen Impfwoche kostenlos.

Quelle: Bundesrat

Westschweiz: Interkantonale Vereinigung «cara» gegründet

Die Kantone Genf, Waadt und Wallis bilden gemeinsam die interkantonale Vereinigung «cara». Der Beitritt der Kantone Freiburg und Jura benötigt die Zustimmung der Kantonsparlamente. Mit cara soll eine interkantonale Plattform zum Aufbau und zur Förderung des ePatientendossiers geschaffen werden. Die Kosten von «cara» werden zwischen den Kantonen entsprechend ihrer Bevölkerungsgrösse aufgeteilt. Die Zertifizierungs- und die Betriebskosten können so auf mehrere Partner aufgeteilt werden.

Quelle: 1815.ch

Inside-IT: 130 Millionen Franken für E-Health-Standard

Zwei grosse Schweizer Initiativen für personalisierte Medizin sind heute an den Start gegangen: Mit Swiss Personalized Health Network (SPHN) sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hochschulen und Kliniken schweizweit gesundheitsbezogene Daten austauschen können, dazu müssen etwa die Datentypen und Informationssysteme harmonisiert werden. Das Projekt wird geleitet von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Der Bund stellt für den Aufbau bis ins Jahr 2020 68 Millionen Franken zur Verfügung. Nochmals die gleichen Mittel werden von den beteiligten Institutionen bereitgestellt. Dies sind unter anderem die fünf Schweizer Universitätsspitäler sowie öffentliche Forschungsanstalten.

Link zum Artikel im Inside-IT

Booklet der IG eHealth zum 10-Jahre-Jubiläum

Zum zehnjährigen Jubiläum hat die IG eHealth das Booklet «Gesundheitswesen im Wandel – Das elektronischePatientendossier und die digitale Transformation des Gesundheitswesens» veröffentlicht. Es zeigt Entwicklungen und Potentiale auf, welche das Parlament mit dem ePatientendossier EPD angestossen hat. Das EPD schafft eineBasis-Infrastruktur, die einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung leistet.Im Hinblick auf Qualitätsverbesserungen und Kostendämpfungen ist der Einsatzdigitaler Instrumente von grossem Interesse für die Patientinnen und Patienten.Um Chancen umfassend zu nutzen und Risiken zu minimieren, stellt die IG eHealtheinen Katalog an politischen Forderungen auf. Dieser wird im hinteren Teil des Booklets vorgestellt.

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Wahlen Vorstand

Die Mitgliederversammlung hat zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Peer Hostettler vertritt neu die HIN im Vorstand, Thomas Zwahlen ist neu für die Indema AG, deren Gründungspartner er ist, im Leitungsgremium vertreten. Zwahlen war bereits von 2017 bis 2017 für die emineo im Vorstand. Wir freuen uns auf das neue und auf das bekannte Gesicht bei uns.

E-Patientendossier-Vergabe: Bundesrat beantwortet kritische Fragen nicht

Der Bundesrat hat zwei Vorstösse von Nationalrätin Edith Graf-Litscher nicht beantwortet, zuerst eine Anfrage, nun eine Interpellation. Damit bleibt die Kernfrage unbeantwortet, ob die Vergabe der Referenzumgebung rechtskonform erfolgt ist. Die falsche Diskretion des Bundesrates lädt zu Spekulationen ein. Was will uns der Bundesrat verschweigen? Wir bleiben am Ball und versuchen es herauszufinden. 

Bericht im Inside-IT

"Eine Vergabe des Bundes im Bereich E-Health aus dem letzten Februar gibt weiterhin Anlass zu Diskussionen - beziehungsweise dem Bundesrat Anlass, zu schweigen. Der belgische IT-Dienstleister IHE Services Europe erhielt damals freihändig einen Auftrag zum Aufbau einer Referenzumgebung für das Elektronische Patientendossier (EPD-Ru)."

Link zum Bericht im Inside-IT

Link zur Interpellation Graf-Litscher

Schwerpunkte 2018 der IG eHealth

Der Vorstand hat an der Sitzung vom 24. Januar die Schwerpunkte festgelegt, die den Mitgliedern zur Genehmigung unterbreitet werden: 

Der Vorstand hat an der Sitzung vom 24. Januar die Schwerpunkte festgelegt, die den Mitgliedern zur Genehmigung unterbreitet werden:

 

1. Strategie „Digitale Transformation im Gesundheitswesen“ Bund-Kantone-Stakeholder initiieren und aktiv begleiten
2. ePatientendossiergesetz und Verordnungen:

  •  Praxistauglichkeit der technischen Anhänge sicherstellen
  •  Vorschläge Finanzierungsmodelle und Ertragsmechanismen konkretisieren
  •  Fachliche Unterstützung Zusatzdienste der Gemeinschaften
  •  Anbindung der Primärsysteme ans EPD
  •  Elektronisch dokumentieren und archivieren
    - Rechtsgutachten bezüglich nationalem Gesetzesauftrag
    - parlamentarische Massnahmen einleiten

3. Issue Monitoring- und Management:

  • Überprüfung gesundheitspolitischer Vorlagen (Vernehmlassungen, Gesetzte, parlamentarische Vorstösse) bezüglich eHealth-Tauglichkeit
  • politisches Lobbying zur Vertretung der Industrie-Anliegen

4. Vertretung der Industrie im «Beirat der Umsetzer und User» von eHealthSuisse»
5. Information/Kommunikation

  • Versand Booklet Digitaler Wandel im Gesundheitswesen
  • Mitgliederversammlungen
  • Mitgliederinformationen per Mail

6. Strategische Partnerschaften:

  • mHealth (Decomplix) Marktzugang bei Medizinprodukten erleichtern
  • Messen (Partnerschaften eHealthSummit, IFAS 2018 u.a.)
  • Patronat parlamentarische Gruppe digitale Nachhaltigkeit