Vorschlag Revision EPDG des BAG: Einschätzung der IG eHealth

Die IG eHealth hat am Sounding-Board EPDG vom 25. Oktober 2022 teilgenommen, zu der das BAG eingeladen hat. Wir haben die Möglichkeit wahrgenommen, die Vorschläge des BAG zu kommentieren und Vorschläge zu unterbreiten (PDF-Download unten).

 

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Herbstversammlung: Wiederwahl Vorstand und Präsidium

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der IG eHealth wurden am 27. Oktober 2022 das Präsidium und der Vorstand wiedergewählt. Erneut in den Vorstand gewählt wurde Ralf Klappert von der adesso AG (Link Mitglieder). Aus dem Vorstand zurückgetreten ist Christian Peier von der Axon Lab AG(Bild), der vom Vizepräsidenten Martin Rüfenacht für die langjährige Tätigkeit verdankt wurde.

 

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Vernehmlassungseingabe E-ID-Gesetz

Die IG eHealth bedankt sich beim eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement EJPD und beim Bundesamt für Justiz BJ für den partizipativen Prozess bei der Erarbeitung des Entwurfs des E-ID-Gesetzes, den wir als mustergültig und nachahmenswert erachten.

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Das Parlament will einen elektronischen Impfausweis

(sda) Der Bund soll nach dem Willen des Parlaments einen elektronischen Impfausweis schaffen. Als Zweitrat hat am Dienstag der Ständerat eine entsprechende Motion des St. Galler FDP-Nationalrats Marcel Dobler angenommen.

 

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Neue-Leitung-eHealthSuisse

Nach dem Austritt von Adrian Schmid übernimmt Martine Bourqui-Pittet per 1. November 2022 die Leitung von eHealth Suisse. Ihren Doktor in Biochemie erlangte Martine Bourqui-Pittet 2005 von der Universität Fribourg. Sie bringt Erfahrungen als Abteilungsleiterin im Bereich Process Development beim Biotech-Unternehmen Crucell mit.

 

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Das BAG hat einen neuen Leiter digitale Transformation

Mathias Becher heisst der neue Leiter der Abteilung Digitale Transformation des Bundesamts für Gesundheit. Dies bestätigt ein Mediensprecher auf unsere Anfrage.

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Gesamterneuerungswahlen Vorstand

An der Herbstversammlung der IG eHealth vom 27. Oktober 2022 finden Gesamterneuerungswahlen des Vorstand statt. 

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Medienmitteilung Post: Post plant Mehrheitsbeteiligung an der Axsana Zusammen mit weiteren Parteien möchte die Post den Weg für eine einheitliche technische Inf

Zusammen mit weiteren Parteien möchte die Post den Weg für eine einheitliche technische Infrastruktur für das elektronische Patientendossier ebnen. Zu diesem Zweck plant die Post, sich voraussichtlich per Ende September 2022 mit 75 Prozent an der Axsana zu beteiligen – einer Betriebsgesellschaft für das elektronische Patientendossier. Die Post hat mit der Axsana und deren Eigentümern eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Für die Post ist dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Gesundheitswesen der Zukunft.

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Swiss eHealth-Barometer 2022: Eine bessere Vernetzung ist in Reichweite

Trotz kritischer Stimmen in den Medien ist die Mehrheit der Gesundheitsfachpersonen für die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD). Dies zeigt das Swiss eHealth-Barometer 2022 auf, das im Rahmen des Swiss eHealth Forums in Zusammenarbeit mit gfs.bern erstellt wurde.

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Bundesrat macht einen Schritt in Richtung funktionsfähiger elektronischer Patientendossiers

Die Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» begrüsst den Richtungsentscheid des Bundesrats zur Revision des elektronischen Patientendossiers. Wesentliche Elemente, welche die Allianz fordert, wurden übernommen. Damit wird die Grundlage für funktionsfähige elektronische Patientendossiers geschaffen. Aus Sicht der Allianz gibt es allerdings Lücken, die im Hinblick auf die Vernehmlassungen zu schliessen sind.

 

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Stellungnahme der IG eHealth zur Meldepflicht für Cyberangriffe

Die IG eHealth hat eine Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung zur Meldepflicht für Cyberangriffe für Betreiberinnen von kritischen Infrastrukturen (Revision Informationssicherheitsgesetz) eingereicht.

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Die IG eHealth an der Future Health in Basel

Pandemie als Wendepunkt im Gesundheitswesen

An der FutureHealth Basel 2022 diskutierten Gamechanger der Gesundheitswirtschaft an der fünften Ausgabe von FutureHealth Basel über aktuelle Themen und gaben Einblicke in persönliche Learnings aus der Coronakrise.

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Dem EPD der Schweiz eine Zukunft geben

Im elektronischen Patientendossier EPD steckt grosses Potenzial. Es könnte zu besseren Behandlungsprozessen, einer höheren Behandlungsqualität und Patientensicherheit aber auch zu effizienteren Abläufen und einer stärkeren Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten beitragen. Doch die Umsetzungsrealität ist eine andere: Fünf Jahre nach Inkrafttreten des EPDG ist der praktische Einsatz erst bei einem Bruchteil der Leistungserbringer möglich.

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Verbände gründen Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen»

Die im 2021 gegründete Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» wird neu in eine Vereinsstruktur überführt. 19 Verbände gehören zu den Gründungsmitgliedern.

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IG eHealth wählt drei neue Vorstandsmitglieder

Die IG eHealth hat am 16. März 2022 zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Die Mitglieder haben sämtliche Traktanden genehmigt sowie das Budget und die Jahresziele für 2022 gutgeheissen. Präsidentin Anna Hitz freut sich, zahlreiche neue Mitglieder in der IG eHealth begrüssen zu dürfen und sich auf ein immer breiter werdendes Fachwissen der IG eHealth abzustützen.

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Bundesrat soll elektronischen Impfausweis realisieren

Bundesrat und Nationalrat befürworten einen elektronischen Impfausweis, der mit dem elektronischen Patientendossier (EPD) kompatibel ist. Sie sprechen sich für die Motion 21.4313 aus und verlangen eine zukunftsgerichtete digitale Lösung.

Der Nationalrat hat die Motion 21.4313 «Schaffung eines elektronischen Impfausweises» mit 141 zu 41 Stimmen bei drei Enthaltungen am 28. Februar 2022 angenommen. Die Behandlung im Ständerat steht aus. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

 

Die Motion beauftragt den Bundesrat einen elektronischen Impfausweis zu realisieren, der mit dem EPD kompatibel ist. Der Ausweis soll einen Ersatz für die Online-Plattform meineimpfungen.ch darstellen und für die Bevölkerung freiwillig sein. Der digitale Ausweis soll jedoch im medizinischen und behördlichen Kontext wie die bisherigen Impfausweise aus Papier verwendet werden können. Ziel ist es, dass die jeweilige Besitzerin oder der Besitzer des Impfausweises die Impfdaten in einer App verwalten und somit jederzeit und von überall darauf zugreifen kann. Bei der Schaffung eines elektronischen Impfausweises ist der Datenschutz und die Datensicherheit zentral.

 

Die IG eHealth begrüsst einen elektronischen Impfausweises innerhalb der EPD-Infrastruktur. Sie plädiert dafür, dass die Zugangshürden beim Eröffnen eines EPD gesenkt werden, um für die Bevölkerung Attraktivität und Mehrwert zu schaffen.

 

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Weiteres Geschäft mit Bezug zum Impfausweis: 21.4453 "Covid-Impfkampagne als Chance für das elektronische Patientendossier nutzen"

Massnahmen zur Verbesserung des Datenmanagements im Gesundheitsbereich

Die Bundesverwaltung will das Datenmanagement im Gesundheitswesen nachhaltig verbessern. Ein Bericht informiert über den Stand der Verbesserung und definiert Handlungsfelder.

Bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie wurden zahlreiche Mängel in der Digitalisierung und im Datenmanagement des Gesundheitswesen sichtbar. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Januar 2022 deshalb einen Bericht über den Stand der Verbesserungen des Datenmanagements im Gesundheitswesen zur Kenntnis genommen und die betroffenen Departemente beauftragt, bis im Juli 2022 über das weitere Vorgehen Bericht zu erstatten.

Der Bericht definiert Grundsätze für das künftige Datenmanagement und zeigt konkrete Massnahmen auf, um den Umgang mit Daten im Gesundheitswesen langfristig, nachhaltig und zuverlässig zu verbessern. Als Massnahmen werden unter anderem die Harmonisierung von Registern und die Einführung einer Fachgruppe von Bund, Kantonen und Verbänden zur Führung und Steuerung eines gemeinsamen gesamtheitlichen Datenmanagements genannt. 

Zum Bericht

Interprofessionelle Arbeitsgemeinschaft für mehr Effizienz bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen gegründet

Zehn nationale Verbände der Leistungserbringer im Medizinal- und Gesundheitswesen haben am 3. November 2021 in Bern den Verein IPAG eHealth ins Leben gerufen. Die interprofessionelle Arbeitsgemeinschaft engagiert sich mit Nachdruck für mehr Effizienz bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ziel der Organisation ist es, im eHealth-Bereich Lösungen zu erarbeiten, die zugunsten der Patientinnen und Patienten hochqualitativ, nachhaltig und kosteneffizient sind. 

Link zur Medienmitteilung

IG eHealth wählt zwei neue Vorstandsmitglieder

Am 19. Oktober 2021 fand die diesjährige Herbstversammlung der IG eHealth im sitem-insel in Bern statt. Die Mitglieder der IG eHealth haben zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Ralf Klappert (Leiter Geschäftsbereich Digital Health bei ELCA Informatik AG) und Rajesh Nair (Leiter Digital Health bei der Schweizerischen Post) wurden einstimmig in den Vorstand aufgenommen. Präsidentin Anna Hitz und Geschäftsführer Walter Stüdeli informierten die Mitglieder über den Stand der Umsetzung der Schwerpunkte innerhalb der IG eHealth, über Aktivitäten des Parlaments und die nächsten Schritte der Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen". Das Vorstandsmitglied Stefan Wild informierte über ein Treffen der Stakeholder über die Revision des elektronischen Patientendossier-Gesetzes EPDG.

 

 

Als Abschluss der Versammlung hielt Dr. Simon A. Rothen, CEO der sitem-insel AG ein Referat über die interdisziplinären Tätigkeiten vom sitem mit dem Titel «From high-quality research to society-benefiting treatments». Er gewährte den Mitgliedern der IG eHealth eine spannende Einführung in die Welt der translationalen Medizin. 

Stellungnahme IG eHealth zum Zielbild E-ID

Für die digitale Transformation ist es zentral, dass Gesundheitsdatenökosysteme geschaffen werden, was u.a. eindeutige Identitäten voraussetzt. Die E-ID und SSI sind Hilfsmittel, die für das Funktionieren dieser Ökosysteme unerlässlich sind.

Die Eingabe der IG eHealth finden Sie im Anhang.

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Bundesrat schlägt Massnahmen zur Verbreitung und Nutzung des EPD vor

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 11. August 2021 einen Postulatsbericht verabschiedet. Darin schlägt er eine Reihe von Massnahmen vor, um die Verbreitung und Nutzung des elektronischen Patientendossiers gezielt zu fördern.

Neben den bereits geplanten und durchgeführten Massnahmen in den Bereichen Information und Befähigung, Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität sowie Anreize für die Bevölkerung und Gesundheitsfachpersonen, hat das BAG weitere Massnahmen einer Prüfung und Validierung unterzogen.

Anschliessend wurden diejenigen Massnahmen zur Weiterverfolgung ausgewählt, mit denen die Weiterentwicklung des elektronischen Patientendossiers sowie dessen Verbreitung und Nutzung einschneidend vorangetrieben werden können. Dazu gehören, dass die zentrale Ablage für dynamische Daten erlaubt wird, der Bezug der elektronischen Identität erleichtert wird und die Nutzung der technischen EPD-Infrastruktur für interoperable Zusatzdienste erlaubt sind.

 

Für Massnahmen, mit denen die Nutzung der technischen EPD-Infrastruktur für interoperable Zusatzdienste (z.B. eZuweisung) ermöglicht und eine zentrale Ablage für dynamische Daten (z.B. eMedikation) geschaffen wird, sind rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen, damit die dynamischen Daten beispielsweise auf einem zentralen Ablageort einer ausgewählten (Stamm-)Gemeinschaft gespeichert werden können. Ob eine Anpassung des EPDG notwendig ist oder ob die zentrale Ablage im Verordnungsrecht eingeführt werden kann, hängt von der konkreten Umsetzung der Massnahme ab.

Der Bericht zeigt zudem auf, dass das EPD mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert ist, die nicht nur mit der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zu bewältigen sind wie z.B. die Sicherstellung einer nachhaltigen Betriebsfinanzierung für die (Stamm-)Gemeinschaften.

 

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Zum Postulatsbericht vom 11. August 2021

BAG-Direktorin Anne Lévy: "Die Digitalisierung ist eine meiner persönlichen Prioritäten."

Von den Schwachstellen, die uns Corona in den vergangenen Monaten aufgezeigt hat, gehören Versäumnisse bei der Digitalisierung zu den grössten. Anne Lévy, Direktorin des BAG, gibt im Hinblick auf die Digitalisierung Auskunft über die Zukunft des Schweizer Gesundheitssystems. 

Die Pandemie hat deutlich aufgezeigt, dass das gesamte Gesundheitssystem im Bereich der Digitalisierung Verbesserungsbedarf hat. Im Interview mit Interpharma erzählt Anne Lévy, wie das Gesundheitssystem fit für die Zukunft wird. Ein wichtiger Aspekt sei dabei die Entwicklung und Etablierung von nationalen Daten-Standards für alle Akteure im Gesundheitswesen, welche das BAG vorantreiben wird. Dafür braucht es jedoch die Mitarbeit und den Diskurs mit allen Stakeholdern. Nur so kann künftig das Potenzial der Digitalisierung genutzt werden. Allerdings brauchen solche Veränderungen Zeit, weshalb Levy betont: "Wir befinden uns in einem Transformationsprozess, den wir mit Hochdruck vorantreiben. Die Digitalisierung ist eine meiner persönlichen Prioritäten."

 

Zum Interview der Interpharma

Swiss eHealth-Barometer 2021: Corona reduziert das Tempo der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Das Gesundheitspersonal greift in der Krisenzeit vermehrt auf analoge Methoden zur Übermittlung von Daten zurück. Hingegen erlebt die Telemedizin einen Aufschwung in Praxen. In der Bevölkerung nimmt die Akzeptanz zur Speicherung von gesundheitlichen Daten zu. Die Pandemie kann sich so mittelfristig doch noch als Katalysator für die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen erweisen.

 

Das Swiss eHealth-Barometer 2021 zeigt, dass in der Krise verstärkt standardisierte Austauschwege genutzt werden. Insgesamt werden Daten innerhalb der eigenen Gesundheitsorganisation jedoch zunehmend elektronisch ausgetauscht. Die Corona-Pandemie unterstreicht einmal mehr den gesellschaftlichen Trend in Richtung digitale Lösungen: Seit der letzten Befragung ist der Trend der Akzeptanz zur elektronischen Speicherung von Gesundheitsdaten innerhalb der Bevölkerung um 13 Prozentpunkte auf 70 Prozent gestiegen.

Zudem zeigt das Swiss eHealth-Barometer 2021, dass die Nutzung des EPDs die ursprüngliche Euphorie hemmt. Das EPD ist insgesamt in einer kritischen Einführungsphase. Ausbildungen könnten hier einen wichtigen und positiven Beitrag leisten. Knapp die Hälfte der IT-Verantwortlichen in den Spitälern finden das EPD eine "eher/sehr gute" Sache. Das entspricht 17 Prozentpunkten weniger als in der letzten Befragung. 

 

Zum Schlussbericht 

Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" wählt Vorstand und Schwerpunkte für das Jahr 2021

Am 11. Mai 2021 haben sich die rund 26 Verbände der Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" getroffen, um die Planung der Allianz voranzutreiben. Die Mitglieder der Allianz haben unter anderem einen Vorstand gewählt und die Schwerpunkte für das Jahr 2021 festgelegt. Ziel ist es, die Schwerpunkte in breit abgestützten Arbeitsgruppen auszuarbeiten und daraus abgeleitet der Politik konkrete Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation im Gesundheitswesen zu unterbreiten.

 

Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:

  • Economiesuisse, Fridolin Marty
  • FMH, Alexander Zimmer
  • GS1 Switzerland, Roland Weibel
  • IG eHealth, Anna Hitz
  • Interpharma, Marc Engelhard
  • pharmaSuisse, Ulrich Schaefer

Schwerpunkte 2021:

  • Elektronisches Patientendossier (EPD)
  • Interoperabilität im Gesundheitswesen
  • Wirtschaftliche Anreize

Position der FMH zum elektronischen Patientendossier

Das elektronische Patientendossier (EPD) unterstützt den Informationsaustausch zwischen allen am Behandlungsprozess beteiligten Personen. Seit Mai 2021 können Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz erstmalig ein elektronisches Patientendossier eröffnen, vorerst auf der Poststelle in Aarau. Damit das EPD von Ärztinnen und Ärzten genutzt wird, muss dessen Anwendung praxistauglich sein, in die Arbeitsabläufe integriert werden können und im Vergleich zur bisherigen Arbeitsweise einen Mehrwert bieten. Weiterhin müssen die zusätzlichen Aufwände, welche bei der Bewirtschaftung des EPD durch Ärztinnen und Ärzte anfallen, in adäquater Weise vergütet werden. Die FMH hat deshalb ein Positionspapier zum elektronischen Patientendossier veröffentlicht. Sie nimmt darin Stellung zum Begriff "behandlungsrelevante Daten", technischen Aspekten wie der Zugriffsberechtigung sowie zur Vergütung von Leistungen. 

Das Positionspapier der FMH enthält Empfehlungen, welche der Ärzteschaft als Entscheidungshilfe im Umgang mit dem EPD dienen sollen. Zudem enthält es juristische Fragestellungen, welche bei der Anwendung des EPDs relevant sein können. 

Zum Positionspapier der FMH

Gesundheitsverbände gründen Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen»

Namhafte Verbände im Gesundheitswesen haben am 26. März 2021 die Allianz «Digitale Trans­formation im Gesundheitswesen» gegründet. Ziel der Allianz ist es, die Prioritäten und den Handlungsbedarf bei der digitalen Transformation gemeinsam festzulegen, Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und mit möglichst geeinten Positionen gegenüber der Politik aufzutreten.

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Parlament nimmt drei Motionen im Bereich eHealth an

Das Parlaments hat mit der Annahme von drei Motionen im Bereich eHealth einen wichtigen Schritt für einen elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen gemacht. 

 

Durch die Annahme der Motion 19.3955 «Ein elektronisches Patientendossier für alle am Behandlungsprozess beteiligten Gesundheitsfachpersonen» wurde die doppelte Freiwilligkeit beim elektronischen Patientendossier (EPD) aufgehoben. Somit sind nicht nur stationäre Einrichtungen wie Spitäler, Pflegeheime und Geburtshäuser verpflichtet, das EPD einzuführen, sondern auch der ambulante Sektor und andere Leistungserbringer bzw. Gesundheitsfachpersonen, die am Behandlungsprozess beteiligt sind. Der Nutzen des EPD erhöht sich dadurch für die Gesundheitseinrichtungen und die Patientinnen und Patienten enorm. 

 

Das Parlament hat zudem zwei weitere Motionen angenommen, die sich auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen beziehen: 

  • Motion 20.3263 «Lehren aus der Covid-19-Pandemie für das Schweizer Gesundheitssystem ziehen»
  • Motion 20.3243 «Covid-19. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigen»

Stellungnahme der IG eHealth: eMedikation Architektur-Konzept

Die IG eHealth hat fristgerecht eine Stellungnahme zur eMedikation im elektronischen Patientendossier: Architektur-Konzept eingereicht.

Grundsätzlich sind die Anforderungen und Ansätze für die Implementierung des eMedication-Services für die IG eHealth nachvollziehbar. Sie äussert jedoch Bedenken bezüglich der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit sowie den Implementierungs- und Wartungskosten. Als Alternative zur dezentralen Umsetzung schlägt die IG eHealth eine zentralisierte Anwendungslogik mit dezentraler Speicherung vor und äussert unter anderem Vorbehalte in den Bereichen "Patientenzentrierte Datenablage" und "Zugriffsrechte".

Zur Vernehmlassungseingabe der IG eHealth

«Anreize für digitales Gesundheitssystem fehlen»

 Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation BAG
Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation BAG

Sang-Il Kim nahm seine Arbeit als Leiter digitale Transformation im Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitten in der der Corona-Pandemie auf und erlebte dabei die Digitalisierungs-Probleme im Gesundheitswesen aus erster Hand. Er sieht bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen unter anderem zwei Herausforderungen. Zum einen agieren die Gesundheitsorganisationen oftmals als einzelne Firma und möchten entsprechend gut wirtschaften. Zum anderen ergeben sich durch den Föderalismus unterschiedliche Systeme, welche nicht miteinander kompatibel sind. Sang-Il Kim ist überzeugt, dass es ein Investitionsschub mit einem Anreizsystem und den Willen aller Beteiligten braucht, um die Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben. 

Zum ganzen Beitrag

Bild: bag.admin.ch 

Kick-Off Event: Die Gründung einer Allianz "Digitale Transformation" stösst auf grosses Interesse

Die IG eHealth hat am 26. Januar 2021 zum Kick-Off Event für die Allianz "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" eingeladen. Ein breites Spektrum an Verbänden und Organisationen haben am Treffen teilgenommen. Anna Hitz, Präsidentin der IG eHealth und Partnerin Gesundheitswesen bei Indema AG präsentierte einen ersten Vorschlag zur Gründung, Zusammensetzung sowie zu möglichen Inhalten und Zielen der Allianz. Gemeinsam sollen die Prioritäten der digitalen Transformation und des EPD festgelegt und in Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Mit gebündelter Fachlichkeit können koordinierte Themenfelder der Politik vorgelegt werden. 

Zahlreiche Akteure sind interessiert, ein geeignetes Gefäss der Zusammenarbeit zu gründen. 

Die IG eHealth lädt die interessierten Verbände im Frühling zur Gründungsversammlung der Allianz ein. 

 

Steckt die Medikamentenzulassung bei seltenen Krankheiten in der Sackgasse?

Eine wichtige Forderung des Fördervereins Kinder mit seltenen Krankheiten (KMSK)  besteht darin, dass ein umfassendes digitales und integratives Unterstützungsangebot entwickelt wird, um so (neu) betroffene Familien zu unterstützen, schreibt die Beirätin und Nationalrätin Yvonne Feri (SP AG) in einem spannenden Beitrag auf Mediniside.

Ein Mitglied der IG eHealth hat uns auf den Beitrag aufmerksam gemacht, der vom Oktober 2020 ist, aber nichts von seiner Aktualität eingebüsst hat. 

Auswertung der Umfrage "Interoperabilität der Primärsystemanbieter"

 

eHealth Suisse hat eine Umfrage zum Thema "Interoperabilität der Primärsystemanbieter" durchgeführt. Die Resultate zeigen, dass die Verbindlichkeit von Standards entweder gesetzlich vorgeschrieben oder von den Kunden eingefordert werden soll. Die IG eHealth wird am vierthäufigsten als Organisation genannt, welche die Interoperabilität fördern kann. Gemäss der Umfrage bieten über 50 Prozent der Systemhersteller eine direkte Schnittstelle zum EPD an.

Die Resultate dienen dazu, einen aktuellen Stand der Umsetzung und die zukünftige Ausrichtung der Primärsystemanbieter im Markt generell und speziell zum EPD aufzunehmen und in die Interoperabilitätsstrategie einfliessen zu lassen. 

 

Zu den Resultaten der Umfrage

IHE Suisse sucht einen Geschäftsführer

IHE Suisse sucht als Verstärkung für die operativen Tätigkeiten per 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer.

 

Eine geeignete Kandidatin oder ein geeigneter Kandidat

  • verfügt über Erfahrung und ein stabiles Netzwerk im Bereich eHealth.
  • interessiert sich leidenschaftlich für die Themen der Interoperabilität im Gesundheitswesen und bringt praktische Erfahrung im Datenaustausch mit.
  • setzt sich dafür ein, dass der Datenaustausch innerhalb und zwischen Institutionen des Gesundheitswesens digitaler wird und stellt allfällige Partikularinteressen seiner oder ihrer Firma hinter den IHE Gedanken eines offenen und neutralen Datenaustausches.
  • verfügt bereits über Erfahrungen im Bereich von Standardisierungsorganisationen. 

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Digitalisierung kann zu mehr Autonomie in der Medizin beitragen

Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) und die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) haben sieben Thesen mit Denk- und Diskussionsanstössen publiziert. Die fünfte These lautet: Die Digitalisierung in der Medizin kann zur Stärkung der Autonomie beitragen. Dies setzt aber voraus, dass die Kompetenzen in der Bevölkerung (Data and Health Literacy) gefördert und das Erfordernis des Informed Consent in besonderem Mass beachtet werden.

 

Download Publikation «Autonomie in der Medizin – 7 Thesen»

Vernehmlassungseingabe der IG eHealth zum 2. Massnahmenpaket Kostendämpfung

Die IG eHealth hat fristgerecht eine Vernehmlassungseingabe der «Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 2» eingereicht.

Das Massnahmenpaket hat zwei Inhalte: primär kostensenkende Massnahmen wie die Erstberatungsstelle, die Kostenziele und Rückvergütungen bei Arzneimitteln sowie Massnahmen, welche eine bessere Versorgung anvisieren, z.B. die Stärkung von Netzwerken. Aus Sicht der IG eHealth können die Ziele der Kostensenkung und Effizienzverbesserungen mit den vorgeschlagenen Massnahmen nicht erreicht werden.

Die elektronische Rechnungsübermittlung ist der einzige Punkt, der direkt die digitale Transformation im Gesundheitswesen betrifft. Dies ist als verpasste Chance zu betrachten. Die Förderung von digitalen Instrumenten kann einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Behandlungsqualität und zur Kostensenkung leisten. Aus diesem Grund schlägt die IG eHealth dem EDI vor, den Massnahmenplan für die digitale Transformation im Gesundheitswesen ins 2. Massnahmenpaket aufzunehmen, den der Bundesrat im Rahmen der Legislaturziele verabschieden muss. Einen entsprechenden Auftrag hat das Parlament dem Bundesrat im Rahmen der Beratung der Legislaturziele erteilt.

Zur Vernehmlassungseingabe der IG eHealth

Save the date: eMedikations-Testanlass vom 10. bis 12 März 2021

Am EPD-Projectathon 2020 wurde zum ersten Mal ein Gruppentest zur eMedikation durchgeführt. Um den Schwung der Community bei den eMedikations-Tests zu nutzen und als letzte Reifeprüfung vor Aufnahme des «Medication Card document» in die rechtlichen Grundlagen wird vom 10. bis 12. März 2021 ein online Testanlass speziell für die eMedikation durchgeführt. Mehr Informationen folgen in diesem Newsletter und in der Projectathon-Googlegruppe.

Zu den Testanlässen 2021

Mini-Gipfel digitale Transformation hat stattgefunden

Ständerat Hans Stöckli hat am 23. Oktober 2020 zum Minigipfel digitale Transformation im Gesundheitswesen eingeladen. Die IG eHealth hat die Organisation übernommen. Referate haben gehalten: Ständerat Hans Stöckli, BAG-Direktorin Anne Lévy und die Präsidentin der IG eHealth, Anna Hitz. An der Podiumsdiskussion, die Walter Stüdeli geleitet hat, hat der neue Leiter der digitalen Transformation im BAG, Dr. med. Sang-Il Kim, teilgenommen.

 

Kurzfazit: der Wille zur Zusammenarbeit ist vorhanden, die Frage muss geklärt, werden, in welchen Bereichen zentrale Lösungen sinnvoll und möglich sind. Die IG eHealth lädt die Gesundheitsverbände zur Bildung einer Allianz ein, um gemeinsam die Prioritäten der digitalen Transformation und des EPD festzulegen.

Der Anlass kann auf Youtube verfolgt werden: Link

Das BAG besetzt eine neue Stelle, um die Sicherheit des elektronischen Patientendossiers zu gewährleisten

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine neue Stelle besetzt, um die Cybersecurity des Elektronischen Patientendossiers (EPD) sicherzustellen.

Die Abteilung digitale Transformation des BAG hat einen neuen Chef für die Cybersecurity: Silvan Maletti ist seit Oktober 2020 für Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit in der Abteilung zuständig. Auch das Elektronische Patientendossier (EPD) fällt in seinen Zuständigkeitsbereich. Denn zu seinen weiteren Aufgaben zählt unter anderem die Unterstützung der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

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Der Gipfel "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" rückt näher

Am 23. Oktober findet der Gipfel "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" statt, zu dem Ständerat Hans Stöckli die Verbände und Parteien des Gesundheitswesens eingeladen hat.

Die IG eHealth übernimmt die Organisation des Gipfels und freut sich, Anne Lévy, Direktorin Bundesamt für Gesundheit BAG, als Referentin begrüssen zu dürfen.

Ziel der Veranstaltung ist es, eine Gesamtsicht über die digitale Transformation im Gesundheitswesen zu erreichen. Gemeinsam mit relevanten Akteuren sollen die Prioritäten und der Handlungsbedarf ermittelt werden. Dazu finden zwei Podiumsdiskussionen statt, welche mit fachkundigen Personen als Vertreterinnen und Vertreter von Bundesparlament, Leistungserbringer, Kostenträger, Industrie, Verwaltung, GDK und Stammgemeinschaften besetzt werden konnten.

 

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Informationsanlass vom 29. Oktober «Die eMedikation im weiteren Umfeld des EPD»

eHealth Suisse organisiert in Zusammenarbeit mit der IG eHealth, pharmaSuisse und FMH einen Informationsanlass zum Thema "Medikationspläne". Im EPD-Kontext ist die eMedikation einer der am häufigsten nachgefragten Anwendungsfälle.

Am Anlass werden Möglichkeiten der eMedikation aufgezeigt und Diskussionen zur Förderung der Patientensicherheit und Zusammenarbeit geführt. Der Anlass findet am 29. Oktober in Bern statt. Walter Stüdeli, Geschäftsführer der IG eHealth, moderiert die Diskussion. 

Einladung mit weiteren Informationen

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Elektronisches Patientendossier kommt frühestens 2021

Der geplante Einführungstermin für das elektronische Patientendossier (EPD) ist erneut verschoben worden. Die neuen Patientendossiers werden erst nächstes Jahr kommen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG soll es im Frühjahr 2021 dazu kommen, dass erste EPD-Anbieter die Zertifizierung abschliessen und ihre Lösungen für das EPD einführen können. Grund für die verspätete Einführung sei das ausweitende Zertifizierungsverfahren sowie die schrittweise erfolgte Regulierung durch den Bund, die sich parallel zu den Aufbauarbeiten ereignete.

 

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Eidgenössische Finanzkontrolle: Prüfung der Einführung des elektronischen Patientendossiers

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen eHealth Suisse den Stand der Arbeiten zur Einführung des EPD. 

Die EFK stellt dabei fest, dass die wesentlichen Probleme und Risiken erkannt, geeignete Strukturen für deren Behebung jedoch vielfach nicht vorhanden sind. Verzögerte Zertifizierungen sowie teilweise fehlende Prozesse und Verzögerungen beim Anschluss von Spitälern stellen die Termineinhaltung ernsthaft infrage. Die EFK kommt zum Schluss, dass verschiedene Faktoren wie beispielsweise das föderalistische Umfeld, der Zertifizierungsprozess sowie Unklarheiten von geeigneten Anschlussvarianten die Einführung des EPD erschweren. Die EFK gibt im Prüfbericht Empfehlungen für weitere Einführungsschritte für das EPD ab.

 

Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle "Prüfung der Einführung des elektronischen Patientendossiers"

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Stellungnahme der IG eHealth zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung: Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Die IG eHealth bezieht Stellung zu den geplanten Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV). Die IG eHealth sieht im Bereich der Qualitätsvorgaben eine Vermischung der Zuständigkeiten, die vorgängig geklärt werden sollten. Sind die Zuständigkeiten nicht klar geregelt, so kommt es zu Doppelspurigkeiten und allenfalls zu Widersprüchen, welche zu Rechtsunsicherheit und erhöhtem Koordinationsbedarf führen.

Ein zentraler Punkt der IG eHealth in der KVV-Vernehmlassung ist die Frage, wie die Einhaltung der Qualitätsverträge und die -entwicklung operationalisiert werden soll? 

 

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Nationalrätin Edith Graf-Litscher reicht zwei Interpellationen zum EPD ein

Edith Graf-Litscher hat zwei Interpellationen zum elektronischen Patientendossier (EPD) eingereicht. Darin fordert sie vom Bundesrat unter anderem Auskunft über Unklarheiten bei der Zertifizierung der Stammgemeinschaften sowie Antworten zum Kurswechsel der Behörden im Bereich eMedikation.

 

Zu den Interpellationen:

  • 20.3596: Zu welchen Mehrkosten führt der Kurswechsel der Behörden beim Elektronischen Patientendossier?
  • 20.3595: Unklarheiten bei der Zertifizierung führen zu Startschwierigkeiten und Mehrkosten beim elektronischen Patientendossier.
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Interview in Fachzeitschrift clinicum mit Präsidentin IG eHealth

 

Die unabhängige Fachzeitschrift clinicum hat ein Interview mit Anna Hitz, Partnerin Indema AG, Zürich und Präsidentin der IG eHealth geführt und dabei über ihre Prioritäten sowie die Rolle der IG eHealth im Schweizer Gesundheitswesen diskutiert. "Die IG eHealth versteht sich als Impuls- und Taktgeber für die digitale Transformation im Gesundheitswesen. Wir engagieren uns als Ansprechpartner im Viereck zwischen den Institutionen des Gesundheitswesens, von Politik und Verwaltung sowie der Industrie."

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Covid-Tracing-App: IG eHealth richtet offenen Brief an Bundesrat und Parlament

In ausserordentlichen Situationen ist es teilweise notwendig, rasche Regelungen zu treffen. Bezüglich der Verwendung einer Tracing-App wären aus Sicht der IG eHealth alle gesetzlichen Grundlagen vorhanden gewesen. Es hätte genügt, eine Bundesratsverordnung zu erlassen. Das Parlament hat einen anderen Weg gewählt. Es hat die Motionen der staatspolitischen Kommissionen «Gesetzliche Grundlagen zur Einführung der Corona-Warn-App (Corona-Proximity-Tracing-App)» angenommen. In der Sommersession ist in beiden Räten die «Botschaft zu einer dringlichen Änderung des Epidemiengesetzes angesichts der COVID-19-Krise (Proximity-Tracing-System)» traktandiert.

Die IG eHealth hat den Bundesrat und das Parlament in einem offenen Brief dazu gebeten, mehrere Grundsätze zu befolgen, damit die Bundesverfassung und geltende rechtliche Grundlagen eingehalten werden und die Tracing-App zeitnah in Verkehr gebracht werden kann.

 

Download offener Brief

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Digital Trends Survey 2019 - eine Umfrage der FMH zu digitalen Anwendungen

Die FMH hat erstmals ein Digital Trends Survey durchgeführt: Die Umfrage legt den Schwerpunkt auf Anwendungen, die eine digitale Unterstützung der Prozesse vor einem Arztbesuch versprechen.

Vor dem Hintergrund, dass die Digitalisierung in der ambulanten Gesundheitsversorgung an Bedeutung gewinnt, wird untersucht, welche digitalen Anwendungen von der Schweizer Ärzteschaft wie

von der Schweizer Bevölkerung tatsächlich nachgefragt werden.

 

Die Umfrage zeigt unter anderem, dass

  • das Interesse der Bevölkerung für digitale Angebote grösser ist, als das der Ärzteschaft.
  • die digitalen Anwendungen noch nicht das vollste Vertrauen der Ärzteschaft erhalten.

Zur Studie "Digital Trends Survey 2019" der FMH

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Mitgliederversammlung der IG eHealth 2020

Anna Hitz, Präsidentin IG eHealth
Anna Hitz, Präsidentin IG eHealth

Die Mitgliederversammlung wurde dieses Jahr den Umständen entsprechend schriftlich durchgeführt. Die Mitglieder haben alle Traktanden genehmigt. Anna Hitz wurde als neue Präsidentin gewählt.In der Rolle als Präsidentin der IG eHealth will Anna Hitz Themen aufgreifen, welche die Mitglieder beschäftigen und die damit verbundenen Lösungen einen Mehrwert schaffen. Sie will mit der IG eHealth die Chance nutzen, die Rahmenbedingung für eHealth in der Schweiz mitzubestimmen und sicherzustellen. Als zentrale Aspekte erachtet Sie dabei Standardisierung, Interoperabilität und Sicherheit.

 

Auch die Schwerpunkte 2020 und das Budget wurden von den Mitgliedern genehmigt. Schwerpunktmässig plant die IG eHealth 2020 die digitale Transformation des Gesundheitswesens der Schweiz gemeinsam mit wichtigen Akteuren im Schweizer Gesundheitswesen voranzutreiben. Die Organisation eines Gipfels ist in Planung, um mit Stakeholdern und Mitgliedern der Gesundheitskommission über ausgewählte strategische Themenfelder im Rahmen der Revision des EPDG und ausserhalb des EPDG diskutieren zu können. Ziel ist es, gemeinsame Vorbesprechungen und die Koordination der Themen in einer Allianz vornehmen zu können.

 

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Mitgliederversammlung der IG eHealth 2020 verschoben

Die Mitgliederversammlung wird verschoben!

Die Mitgliederversammlung der IG eHealth findet statt am:

17. März 2020, um 16.15 bis 18.00 Uhr mit anschliessendem Apéro

sitem-insel AG, Freiburgstrasse 3, 3010 Bern.

 

Neben den offiziellen Traktanden wählen wir neue Vorstandsmitglieder, eine/n neuen Präsidenten/in, stellen die Arbeiten eines eHealth-Gipfels und die Gründung der Allianz digitale Gesundheit vor. Nachher gibts eine Führung in der sitem-insel, gefolgt von einem Apéro.

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Interview im ASP mit dem Geschäftsführer der IG eHealth

Arzt, Spital, Pflege hat ein Interview mit Walter Stüdeli, Geschäftsführer der IG eHealth, über den geplanten Gipfel zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen und die Gründung der Allianz digitale Transformation geführt.

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Graf-Litscher will Gremium zur strategischen Begleitung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen schaffen

(19.4014): Die digitale Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft vollzieht sich im Eilzugstempo. Dies tangiert auch das stark regulierte Gesundheitswesen. Jedoch ist der Veränderungswiderstand bei den Leistungserbringern enorm. Umso mehr braucht es eine strategische Gesamtsicht der Verwaltung über Chancen und Risiken der schnell fortschreitenden digitalen Transformation, namentlich auch beim EDI und beim BAG. Die Ressourcen werden einseitig für die Einführung des E-Patientendossiers (EPD) und den Umgang mit Gesundheitsdaten eingesetzt. Beide Elemente sind wichtig, doch braucht es neben der interdepartementalen Vernetzung strategische Vorgaben und eine Prioritätensetzung mit dem Ziel, die hohen Gesundheitsausgaben endlich bewusst und effizient zum Nutzen der Versicherten einzusetzen. 

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Urs Stromer tritt per Ende 2019 als Präsident der IG eHealth zurück

Urs Stromer hat den Vorstand der IG eHealth informiert, dass er als Präsident der IG eHealth per 31. Dezember 2019 nach elf Jahren zurücktreten wird. Der Vorstand bedankt sich für die langjährige Tätigkeit, die mit vielen Erfolgen verbunden war. Bis zur Neuwahl übernimmt der Vizepräsident Martin Rüfenacht die Geschäfte.

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Stellungnahme IG eHealth: Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten

Die IG eHealth nimmt Stellung zu «Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten - Empfehlungen für die gerichtete Kommunikation». 

Sie stellt dabei fest, dass verschiedene Themen nicht in die Empfehlung integriert werden sollen, z.B. Inhalte, welche nicht in den Zertifizierungsvoraussetzungen festgelegt sind oder das Erlassen von verbindlichen Standards für die gerichtete Kommunikation. Die IG eHealth begrüsst den Aufbau mit SMART on FHIR in der Schweiz, jedoch erscheint ihr die Festlegung darauf noch zu früh. 

Die IG eHealth empfiehlt weitere Abklärungen wie grundlegende Arbeiten im Bereich von Terminologien und die Konzentration auf inhaltliche und prozessbezogene Fragestellungen des EPD.

 

Die Vernehmlassungseingabe finden Sie unten.

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Verbandsanlass 2019 der IG eHealth: Die Schweiz ist unter den eHealth-Schlusslichtern

Der diesjährige Verbandsanlass thematisierte den eHealth-Readiness Ländervergleich der Bertelsmann-Stiftung. Rainer Thiel legte anhand seiner Studie #SmartHealthSystems Gründe für das schlechte Abschneiden der Schweiz dar. Sie positioniert sich gerade mal auf Rang 14 von 17. Der Unternehmer Jan Vichr präsentierte zudem Apps, welche auch ohne staatliche Vorgaben zur Gesundheitsprävention beitragen können. Die IG eHealth hat zum Ziel, die Schweiz zusammen mit Gesundheitsfachverbänden auf einen besseren Rang zu bringen. Sie schlägt eine gemeinsame Strategieentwicklung mit Gesundheitsfachverbänden vor.

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Nationalrätliche Gesundheitskommission will doppelte Freiwilligkeit im EPD aufheben

«Alle Gesundheitsfachpersonen, die an Behandlungsprozessen mitwirken, sollen sich dem elektronischen Patientendossier anschliessen. Mit 19 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung beschloss die Kommission eine Motion (19.3955), mit welcher der Bundesrat beauftragt werden soll, entsprechende Gesetzesänderungen vorzubereiten. Die Kommission gibt damit der Petition «Digitalisierung und Gesundheitswesen» der Jugendsession 2017 (18.2005) Folge.»

Quelle: Medienmitteilung  SGK Nationalrat vom 5. Juli 2019

Einschätzung IG eHealth 

Die IG eHealth hatte der Kommission in einem Schreiben vorgeschlagen, die Aufhebung der doppelten Freiwilligkeit von der vorgängigen Schaffung von entsprechenden Tarifen abhängig zu machen.

Evaluation EPDG: Eingabe der IG eHealth

Die IG eHealth bezieht Stellung zur "Formativen Evaluation der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG): Zweiter Arbeitsbericht der Evaluation". Die IG eHealth stellt fest, dass zentrale Fragen ungelöst sind, z.B. die Nutzung der Register (MPI und HPD) für EPD-nahe Zusatzdienste oder die Finanzierung der E-IDs. Die Klärung dieser Fragen ist für den Erfolg des EPD zentral.

 

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Neue Empfehlungen der Weltgesundheits­organisation für Digital Health

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat Möglichkeiten umrissen, wie Länder neue technische Möglichkeiten von Smartphones, Tablets und Computer nutzen könn­en, um die Gesundheit der Menschen und die Versorgung zu verbessern.

Quelle: www.aerzteblatt.de

Link

Mitgliederversammlung der IG eHealth

Die Mitglieder haben alle Traktanden genehmigt, welche der Vorstand vorgeschlagen hatte. Damit wurden der Präsident und die Vorstandsmitglieder für zwei Jahre wiedergewählt. Auch die Jahresziele 2019 und das Budget wurden genehmigt.

Dem Präsidenten Urs Stromer bereitet die negative Berichterstattung in den Medien zu Digitalisierungs-Themen Sorge. Namentlich eVoting, aber auch Gesundheitsapps sind wiederkehrend kritisch in den Medien. «Vertrauen ist die Basis, damit sich eHealth-Anwendungen durchsetzen können», führte Stromer aus.

Der Vorstand der IG eHealth ist der Auffassung, dass das EDI und das BAG die digitale Transformation des Gesundheitswesens zu wenig strategisch anpacken. Das BAG zeigte sich zwar gesprächsbereit und hat die Strategie eHealth 2.0 erweitert, was wir sehr begrüssen. Gleichzeitig kann der enge Fokus auf die Einführung des EPD als verpasste Chance gesehen werden. Aus diesem Grund wird die IG eHealth Gesundheitsfachverbände und ausgewählte Organisationen im Frühsommer zu einem nächsten Verbandstreffen einladen. 

Der Vorstand ist der Auffassung, dass die Ausgestaltung des EPD auf Verordnungsebene zu vereinfachen ist. Das Regelwerk der Verordnungen ist äussert komplex und lang ausgefallen. Die komplexen Vorgaben erschweren eine praxistaugliche Umsetzung. Der Vorstand der IG eHealth wünscht, konkrete Änderungsvorschläge auszuarbeiten und bittet die Mitglieder, in einer Arbeitsgruppe mitzumachen. Interessenten melden sich bei der Geschäftsstelle der IG eHealth.

Swiss eHealth Barometer: Studienergebnisse 2019

Die Digitalisierung hinterlässt im Gesundheitswesen seins Spuren. Das zeigt die widerholte Befragung von Gesundheitsfachpersonen und Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz. Das Internet wird heute ebenso häufig als Informationsquelle für Gesundheitsinformationen genutzt wie beispielsweise das Fernsehen - um und man ist immer mehr bereit, selber Informationen digital zu teilen und speichern. Auch auf der Seiten der Gesundheitsfachpersonen wird das Internet langsam aber zunehmend als Chance für Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen und immer mehr Gesundheitseinrichtungen verfügen über eine eHealth-Strategie

Link zu den Schlussberichten 2019 des GfS

Stellungnahme IG eHealth: Verwendung AHVN

Die IG eHealth begrüsst den Gesetzesentwurf und die Ermächtigung von Behörden aller drei föderalen Ebenen, die AHV-Nummer generell für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben systematisch verwenden zu dürfen.

 

Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob die AHVN nicht ausserhalb des EPDG-Kontextes als Attribut zur Verbesserung der Qualität zur Datenzuordnung auf Patientenebene Verwendung finden sollte? Der Bundesrat und das Parlament sollten prüfen, ob eine mittelfristige Harmonisierung der Attribute zur Zuordnung medizinischer Daten zum Patienten angezeigt wäre.

 

Letztlich geht es um die Grundsatzfrage, welchen Beitrag die Verwendung der AHV-Nummer im Gesundheitswesen leisten könnte, um den enormen Rückstand der digitalen Transformation aufzuholen, ohne gleichzeitig die berechtigten hohen Sicherheitsanforderungen zu beeinträchtigen?

 

Die Vernehmlassungseingabe finden Sie unten:

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Was die Schweiz von der Digitalisierung im Gesundheitswesen hält

72% der Befragten sind der Ansicht, dass Ärzte und Therapeuten Gesundheitsinformationen von Patienten im Rahmen der Behandlung digital austauschen sollten. Mehr als zwei Drittel glauben, dass dadurch die Behandlungsqualität verbessert wird. 51% der Bevölkerung versprechen sich davon, dass so Kosten gesenkt werden können.

 

Im Auftrag von Swisscom Health hat das  Forschungsinstitut GFS im Herbst 2018 über 1000 Interviews mit erwachsenen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz geführt.

 

Die Resultate können bestellt werden unter: Swisscom Health

SGK nimmt Motion Stöckli «Recht auf Medikationsplan» einstimmig an

Die Gesundheitskommission des Nationalrats entscheidet einstimmig, die Motion von Ständerat Hans Stöckli «Recht auf einen Medikationsplan zur Stärkung der Patientensicherheit (18.3512)» anzunehmen. Folgt das Plenum des Nationalrats der Empfehlung seiner Kommission (was üblich ist), so wird die Motion an den Bundesrat überwiesen. Die Motion dürfte in der kommenden Frühjahrssession traktandiert werden..

 

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Digitale Gesundheit: Schweiz hinkt im internationalen Vergleich hinterher

In einem neuen Digital-Health-Ranking landet die Schweiz auf den letzten vier Rängen. Spitzenreiter sind Estland, Kanada und Dänemark. Warum?

Quelle: medinside

Für eine gelingende digitale Transformation im Gesundheitswesen braucht es den Experten zufolge einen Dreiklang: effektive Strategie, politische Führung und eine spezielle Institution auf nationaler Ebene. Letztere sollte politisch verankert sein und den Digitalisierungsprozess koordinieren.

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Einschätzung IG eHealth: Das Problem ist rasch geortet. Es fehlt eine Strategie Digital Health, die diesem Namen gerecht wird. Es fehlt am politischen Führungswillen bei den zuständigen Stellen und die spezielle Institution (eHealthSuisse) ist unterdotiert.

Stellungnahme IG eHealth: Massnahmen zur Kostendämpfung

Die IG eHealth begrüsst es, dass der Bundesrat Massnahmen zur Kostendämpfung in der Grundversicherung vorschlägt. Die IG eHealth ist aber besorgt darüber, dass das Potential von Digital Health vom Bundesrat und den Behörden in der Schweiz ungenügend erkannt und entsprechend nicht genutzt wird. Die IG eHealth ist überzeugt, dass Digital Health für die Prävention und die Versorgungsqualität einen wichtigen Beitrag leisten kann und somit kostendämpfend wirkt. Die IG schlägt dem Bundesrat zwei Massnahmen zwei weitere Massnahmen vor, die prioritär umgesetzt werden sollten:

Vorschlag 1: Verpflichtung zu elektronischem Medikationsprozess

Vorschlag 2: Einsatz von EPD bei alternativen Versicherungsmodellen zulassen

 

Die Vernehmlassungseingabe mit weiteren Informationen finden Sie im untenstehenden PDF.

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SRF Dataland mit Experten der IG eHealth

Die Spezialsendung SRF Dataland wurde am 21. November 2018 ausgestrahlt. Es wurde u.a. über funktionierende Anwendungen von Digital Health berichtet. Mitglied der Expertenrunde waren Urs Stromer (st-consulting GmbH), Präsident der IG eHealth und Silvio Frey, eHealth-Experte der Schweizerischen Post.

Link zu Dataland SRF

Big Data für unsere Gesundheit

Link Expertenrunde

EPD Finanzhilfen: Update

Es sind elf Gesuche um Anschubfinanzierung der Stammgemeinschaften beim BAG eingegangen. Von den elf Gesuchen wurden gemäss einer Auskunft des BAG sieben Gesuche bewilligt. Vier Stammgemeinschaften waren einverstanden, dass ihr Name genannt wird: Axsana AG - XAD, eHealth Aargau, eHealth Nordwestschweiz und eHealth Südost. Drei Stammgemeinschaften waren mit der Nennung nicht einverstanden. Die IG eHealth fordert mehr Transparenz über die Vergabe. Sie hat beim BAG ein Gesuch um Einsichtnahmegemäss dem Öffentlichkeitsgesetz gestellt.Update: Das BAG hat uns die Liste der Stammgemeinschaften geschickt, welche eine Anschubfinanzierung erhalten haben:

  • Verein SG eHealth Aargau
  • Verein eHealth Südost
  • Trägerverein eHealth Nordwestschweiz
  • axsana AG
  • eHealth Ticino
  • Region Ost vertreten durch Stammgemeinschaft Schweiz AG
  • Region Zentral vertreten durch Stammgemeinschaft Schweiz AG

 

Stellungnahme IG eHealth: Bericht "Mobile Health und das ePatientendossier"

Die IG eHealth nimmt gerne die Gelegenheit wahr, die Empfehlungen zur Nutzung von technischen Standards und Normen bezüglich «Mobile Health und das elektronische Patientendossier» zu kommentieren. Die IG eHealth lobt die hohe Qualität der Empfehlungen und bedankt sich bei den Autoren Christian Kohler, Oliver Egger und Martin  Smock für das hervorragende Dokument.

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Kommission schlägt Aufhebung der doppelten Freiwilligkeit für neue Ärztinnen und Ärzte vor

Nur Ärztinnen und Ärzte, die sich am System der elektronischen Patientendossiers beteiligen, sollen neu zu Lasten der Grundversicherung abrechnen dürfen. Dies beantragt die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR). Die IG eHealth begrüsst den Vorschlag der nationalrätlichen Gesundheitskommission, die doppelte Freiwilligkeit schrittweise aufzuweichen.

Link zur Medienmitteilung der SGK-NR

 

Artikel im Clinicum zum zehnjährigen Jubiläum der IG eHealth

 

Von Null auf Hundert: ein Rückblick.

(Artikel im Clinicum, das Fachmagazin für Spital und  Heim, Ausgabe 2/2018)

 

Download Artikel in Deutsch

Download Artikel in Französisch

BAG - Elektronischer Impfausweis: wachsende Nutzerzahl

Der elektronische Impfausweis wird immer mehr genutzt: Die Zahl der Dossiers auf www.meineimpfungen.ch liegt nun bei über 150'000; das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Damit der elektronische Impfausweis aber in Zukunft zur Norm wird und

die Papierversion verdrängt, sind noch bedeutende Anstrengungen erforderlich. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützt daher eine Sensibilisierungskampagne in Arztpraxen. Für die Bevölkerung ist die Validierung des elektronischen Impfausweises über die Website www.meineimpfungen.ch anlässlich der vom 23. bis zum 29. April 2018 dauernden Europäischen Impfwoche kostenlos.

Quelle: Bundesrat

Westschweiz: Interkantonale Vereinigung «cara» gegründet

Die Kantone Genf, Waadt und Wallis bilden gemeinsam die interkantonale Vereinigung «cara». Der Beitritt der Kantone Freiburg und Jura benötigt die Zustimmung der Kantonsparlamente. Mit cara soll eine interkantonale Plattform zum Aufbau und zur Förderung des ePatientendossiers geschaffen werden. Die Kosten von «cara» werden zwischen den Kantonen entsprechend ihrer Bevölkerungsgrösse aufgeteilt. Die Zertifizierungs- und die Betriebskosten können so auf mehrere Partner aufgeteilt werden.

Quelle: 1815.ch

Inside-IT: 130 Millionen Franken für E-Health-Standard

Zwei grosse Schweizer Initiativen für personalisierte Medizin sind heute an den Start gegangen: Mit Swiss Personalized Health Network (SPHN) sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hochschulen und Kliniken schweizweit gesundheitsbezogene Daten austauschen können, dazu müssen etwa die Datentypen und Informationssysteme harmonisiert werden. Das Projekt wird geleitet von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Der Bund stellt für den Aufbau bis ins Jahr 2020 68 Millionen Franken zur Verfügung. Nochmals die gleichen Mittel werden von den beteiligten Institutionen bereitgestellt. Dies sind unter anderem die fünf Schweizer Universitätsspitäler sowie öffentliche Forschungsanstalten.

Link zum Artikel im Inside-IT

Booklet der IG eHealth zum 10-Jahre-Jubiläum

Zum zehnjährigen Jubiläum hat die IG eHealth das Booklet «Gesundheitswesen im Wandel – Das elektronischePatientendossier und die digitale Transformation des Gesundheitswesens» veröffentlicht. Es zeigt Entwicklungen und Potentiale auf, welche das Parlament mit dem ePatientendossier EPD angestossen hat. Das EPD schafft eineBasis-Infrastruktur, die einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung leistet.Im Hinblick auf Qualitätsverbesserungen und Kostendämpfungen ist der Einsatzdigitaler Instrumente von grossem Interesse für die Patientinnen und Patienten.Um Chancen umfassend zu nutzen und Risiken zu minimieren, stellt die IG eHealtheinen Katalog an politischen Forderungen auf. Dieser wird im hinteren Teil des Booklets vorgestellt.

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Wahlen Vorstand

Die Mitgliederversammlung hat zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Peer Hostettler vertritt neu die HIN im Vorstand, Thomas Zwahlen ist neu für die Indema AG, deren Gründungspartner er ist, im Leitungsgremium vertreten. Zwahlen war bereits von 2017 bis 2017 für die emineo im Vorstand. Wir freuen uns auf das neue und auf das bekannte Gesicht bei uns.

E-Patientendossier-Vergabe: Bundesrat beantwortet kritische Fragen nicht

Der Bundesrat hat zwei Vorstösse von Nationalrätin Edith Graf-Litscher nicht beantwortet, zuerst eine Anfrage, nun eine Interpellation. Damit bleibt die Kernfrage unbeantwortet, ob die Vergabe der Referenzumgebung rechtskonform erfolgt ist. Die falsche Diskretion des Bundesrates lädt zu Spekulationen ein. Was will uns der Bundesrat verschweigen? Wir bleiben am Ball und versuchen es herauszufinden. 

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Schwerpunkte 2018 der IG eHealth

Der Vorstand hat an der Sitzung vom 24. Januar die Schwerpunkte festgelegt, die den Mitgliedern zur Genehmigung unterbreitet werden: 

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